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London Low Emission Zone // Transport of London // 5.328,15 EUR Verwarnungsgeld


02.10.2017 15:02 |
Preis: 47,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe heute gleichzeitig dreimal Post aus Malmö erhalten. Darin befanden sich jeweils ein Schreiben über ein Verwarnungsgeld in Höhe von jeweils 592,02 EUR. Wenn ich nicht innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellungsdatum des Bescheids den ermäßigten Betrag überweise, verdoppelt sich der jeweilige Betrag auf 1.184,03 EUR. Wenn dann nach vier Wochen weder Einspruch eingelegt oder die Zahlung überwiesen wurde steigt der Betrag auf 1.776,05 EUR.

Mir wird mit Fotos - auf denen mein Fahrzeug jedoch nicht der Fahrer zu erkennen ist - vorgeworfen, dass ich an drei aufeinander folgenden Tagen in die Umweltzone eingefahren bin (beginnt übrigens 16 km um London City). Damit ergibt sich ein Betrag von insgesamt 1.776,06 EUR wenn ich innerhalb von zwei Tagen bezahle. Andernfalls soll ich 3.552,90 EUR überweisen. Verrückt wäre es natürlich, wenn ich es z.B. aufgrund von Abwesenheit oder zu wenig Bargeld nicht schaffen sollte zu überweisen oder Einspruch einzulegen. Dann müsste ich laut den Schreiben in genau vier Wochen insgesamt 5.328,15 EUR überweisen.

Neben dem sind die Schreiben auf ein Datum ausgestellt, dass bereits elf Tage zurückliegt. Durch den Postweg aus England über Schweden dauert es eben so lange . Das heißt mir verbleiben eigentlich nur zwei Tage um diese Sache zu klären.

Übrigens handelt es sich bei meinem Fahrzeug um einen T5 Multivan. Der Wagen besitzt eine Erstzulassung von 12/2007. Damit erfüllt er die Kriterien der EURO 4 Norm und hat eine grüne Plakette in der Frontscheibe. Damit erfüllt er gleichzeitig alle Anforderungen der London Emissions Zone. Ich wusste nur nicht, dass ich mein Fahrzeug trotzdem hätte VORHER bei der Transport of London hätte registrieren müssen. Das ist/war mir vollkommen neu.

Nun zu meiner Frage: Wie soll/kann ich meinen Einspruch/Widerspruch begründen?

Mit freundlichen Grüßen,
A.
02.10.2017 | 16:31

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zum einen können Sie darauf bestehen, dass auch der Fahrer identifiziert wird, denn dieser ist grundsätzlich für den Verstoß haftbar, nicht der Halter. Ein Foto vom Fahrer können Sie daher erst einmal verlangen.
Zum Anderen sollten Sie aufführen, dass der Betrag unverhältnismäßig hoch ist, da das Fahrzeug bereits die Euro 4 Norm erfüllt und lediglich eine Anmeldung erforderlich gewesen wäre, auf die nicht hingewiesen wurde.
Fertigen Sie den Einspruch am Besten per Fax oder senden ihn eingescannt per Email. Oft werden solche Forderungen dann auch fallen gelassen, da es zu deren Geschäftsmodell gehört, schnell "Kasse zu machen", ohne Umwege. Dazu passen auch die zweifelhaften Verdopplungen und Minderungen der Strafe ins Bild.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 02.10.2017 | 17:14

hallo Herr Hoffmeyer, vielen Dank für Ihre rasche Anwort. Worauf soll ich mich nach einem Einspruch einstellen? Auf eine Einstellung des Verfahrens oder eine nachträgliche Registrierung? Mit freundlichen Grüßen, AH

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.10.2017 | 17:17

Sehr geehrter Fragesteller,

in aller Regel werden dann die Gebühren für die nachträgliche Registrierung erhoben zzgl. eines Aufschlages von 10-20%. Dieses sollten Sie auch mit anbieten, die Gebühren für die Registrierung zu übernehmen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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