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Lohnkürzung


24.11.2004 09:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,

Ich arbeite in einem großen Unternehmen als studentische Aushilfskraft, vor 5 Monaten ist mein Vertrag auf 2 weitere Jahre verlängert worden. Der neue Vertag beinhaltete auch eine Lohnerhöhung da ich ab diesem Zeitpunkt ebenfalls einen neuen Arbeitsbereich in der gleichen Abteilung begonnen habe. Meine Schichten setzen sich aus 2 Arbeitszeiten zusammen: Eine Schicht mit 7, die andere mit 5 Stunden. In meinem neuen Vertrag ist nur ein Tagessatz angegeben.
In meinem alten Vertrag war der Arbeitslohn in diese zwei Schichten gesplittet mit einem geringeren Tagessatz für die kürzere Tagesschicht.
Da dies bei meinem neuen Arbeitsbereich mit neuem Vetrag nicht der Fall war, habe ich die monatliche Abrechnung der Schichten egal wie lang diese waren mit dem neu gegebenen Tagessatz abgerechnet.
Die Abrechnung durchläuft mehrere Abteilung , muss jedoch von meinem nächsten Vorgesetzten genehmigt werden , was bis dato auch geschehen ist.
Gestern habe ich dann die Mitteilung ( mündlich) bekommen, das ich für die kürzere Schicht nun eine stündliche Abrechnung zu machen hätte, das ganze auch schon mit der jetzt kommenden Abrechnung also rückwirkenden auf den Monat November. Im November war ich sehr oft für die kürzere Schicht eingeteilt was mir nun einen enormen Verlust bescheren würde.
Die ganze Geschichte betrifft ebenfalls einen Kollegen von mir, der allerdings diese Ansage nach über 2 Jahren bekommen hat also seine Abrechnung bis zum heutigen Tag immer mit dem einen Tagessatz abgerechnet hat und nun auch mit dem geringeren Lohn nach Stunden abrechnen soll. Der Rest der Kollegen ist von dieser Regelung nicht beroffen, da bei diesen in ihren Arbeitsverträgen einen Stundensatz angegeben ist.


Ist diese Vorgehensweise rechtlich erlaubt ( vor allendingen mündlich)? Darf dieser Vertrag nachträglich überhaupt beanstandet werden, wenn vorher keine Einwände erhoben wurden (gerade im Fall meines Kollegen der wie gesagt seit über 2 jahren alle Schichten mit einem Tagessatz abgerechnet hat)?
Wie soll ich mich nun in Bezug auf meine Abrechnung verhalten, die ja nun Ende der Woche für den Monat November von mir erstellt werden muss? Darf diese mündliche Änderung Auwirkung auf mein jetziges Monatsgehalt haben? Muss ich für meine bereits geleistete Arbeit das geringere Gehalt , bzw generell diese Änderung akzeptieren?
Guten Morgen,

entscheidend ist, was in Ihrem Vertrag vereinbart ist. Dies ist ja die Grundlage der Beziehungen zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber. Wenn dort ein Tagessatz vereinbart ist, muß Ihr Arbeitgeber auch nach dem Tagessatz abrechnen. Eine einseitige Kürzung auf eine Abrechnung nach Stunden ist nicht möglich.

Ihr Arbeitgeber hätte allenfalls die Möglichkeit, eine Änderungskündigung auszusprechen. Diese ist aufgrund der Größe des Betriebes und der Länge des Arbeitsverhältnisses auch vor dem Arbeitsgericht voll auf ihre sachliche Rechtfertigung überprüfbar. Eine Änderungskündigung zur Herabsetzung der Vergütung setzt aber nach der ständigen Rechtsprechung ein dringendes betriebliches Bedürfnis voraus, das ich nach Ihrer Schilderung nicht erkennnen kann.

Einseitig kann der Arbeitgeber -ohne Ihre Zustimmung- nicht die Vergütungsgrundlage ändern, dies erst recht nicht nachträglich.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
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