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Lieferung Leads von CH nach EU


24.11.2014 13:46 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Umsatzsteuervergütung im Ausland


Firma C generiert über eigene Webseiten Leads (Versicherung, Reisen, Finanzen, Küchen)
Diese Datensätze (Leads) werden zum Kauf angeboten.

Firma Ö in Österreich und
Firma D in Deutschland

sind am Kauf interessiert da sie diese Interessenten benötigt um Geschäft zu generieren.
Die Lieferung der Leads erfolgt durch transfer von xls Listen. / E-Mail / Serverseitig und live.

Wie hat die Rechnungslegung der Firma C an Ö und D zu erfolgen? Es geht um die Lieferung von Datensätzen (Leads) von einem Drittland in die EU.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wie hat die Rechnungslegung der Firma C an Ö und D zu erfolgen?
1. Ob die Firma C verpflichtet ist, die Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen, wird nach dem Recht beurteil, das für Firma C gilt. Hierzu ist eine Anfrage an die zuständige Behörde im Ausland erforderlich. In Deutschland ist diese Frage im Hinblick auf §4 Ziff. 11 UStG nicht endgültig geklärt.

2. Falls die Umsatzsteuer in Rechnung gestellt wird, kann anders als bei inländischen Rechnungen nicht im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung geltend gemacht werden, sondern u.U. nur im Rahmen des so genannten "Umsatzsteuervergütungsverfahrens", wenn zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem jeweiligen Drittland ein zwischenstaatliches Abkommen, das die gegenseitige Erstattung regelt, besteht. Dies ist leider nur teilweise der Fall. Weitere Informationen dazu finden Sie im Internetangebot des Bundeszentralamts für Steuern,
http://www.bzst.de/DE/Steuern_International/Vorsteuerverguetung/03_Unternehmer_Drittstaaten/Unternehmer_Drittstaaten_node.html
Außerdem muss die Rechnung den Anforderungen des §14 UStG entsprechen.
(4) Eine Rechnung muss folgende Angaben enthalten:
1.
den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers,
2.
die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,
3.
das Ausstellungsdatum,
4.
eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer),
5.
die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung,
6.
den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung; in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 den Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts oder eines Teils des Entgelts, sofern der Zeitpunkt der Vereinnahmung feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt,
7.
das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung (§ 10) sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist,
8.
den anzuwendenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt,
9.
in den Fällen des § 14b Abs. 1 Satz 5 einen Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers und
10.
in den Fällen der Ausstellung der Rechnung durch den Leistungsempfänger oder durch einen von ihm beauftragten Dritten gemäß Absatz 2 Satz 2 die Angabe „Gutschrift".
In den Fällen des § 10 Abs. 5 sind die Nummern 7 und 8 mit der Maßgabe anzuwenden, dass die Bemessungsgrundlage für die Leistung (§ 10 Abs. 4) und der darauf entfallende Steuerbetrag anzugeben sind. Unternehmer, die § 24 Abs. 1 bis 3 anwenden, sind jedoch auch in diesen Fällen nur zur Angabe des Entgelts und des darauf entfallenden Steuerbetrags berechtigt.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2014 | 15:08

Hallo,

leider ist es nicht die Antwort auf unsere Frage.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.11.2014 | 15:18

Die Rechnungslegung richtet sich nach den Gesetzen des Drittstaates. Konkretisieren Sie bitte Ihre Anfrage und schicken Sie mir an zelinskij@online.de, weil Sie Ihre Nachfragefunktion schon verbraucht haben. Durch die 2. Nachfrage werden Ihnen keine Kosten entstehe,

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