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Laufzeit Vertrag Hausverwaltung


| 10.11.2008 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler



Sehr geehrte Damen und Herren,

für unsere Wohnungseigentümergemeinschaft wurde durch den Bauherrn ein Verwaltungsvertrag geschlossen. Dieser Vertrag wurde zum 1.10.2006 gültig. Die erste Laufzeit des Vertrages beträgt fünf Jahre, die sich automatisch um ein weiteres Kalenderjahr verlängert, falls nicht mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ablauf des laufenden Jahres gekündigt wird. Der Vertrag ist die erste Bestellung eines Hausverwalters nach Gründung. Der Vertrag enthält eine salvatorische Klausel. Da wir mit der Leistung des Hausverwalters unzufrieden sind, möchten wir den Vertrag früher beenden. Können wir hierzu auf die WEG § 26.1 verweisen und somit den Vertrag als ungültig erklären, bzw. die Laufzeit kürzen?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Beachtung der Angaben. Bitte bedenken Sie, dass an dieser Stelle nur eine erste Einschätzung möglich ist. Jede Ergänzung des Sachverhalts kann zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen.

Nach der Reform des WEG ist bei einer Erstbestellung des Verwalters nach Gründung der WEG nur eine Bestellung von drei Jahren zulässig gem. § 26 I S.2 WEG. Für Ihren Fall gilt die Neuregelung noch nicht, so dass die Bestellung auf fünf Jahre grundsätzlich wirksam ist. Die Neuregelung erfasst nicht bereits bestehende Verwalterverträge.

Sie können nicht ohne weiteres die Laufzeit verkürzen oder den Vertrag kündigen. Allerdings sollten Sie prüfen, ob evtl. der Vertrag doch eine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit enthält. Falls nicht, müsste geprüft werden, ob Gründe für eine vorzeitige Ablösung des Verwalters vorliegen.

Dies richtet sich nach § 26 I WEG. Ein Grund ist regelmäßig die nicht ordnungsdgemäße führung der Beschluss-Sammlung. Es sind aber auch andere vergleichbare Gründe denkbar, wie etwa erhebliche Fehler des Wirtschaftsplans. Es kommt hier immer auf die Umstände des Einzelfalls an. Da es nach Ihrer Angabe zu Problemen mit der Verwaltung gekommen ist, könnten solche Gründe vorliegen. Ich rate Ihnen, sich hierzu als Eigentümergemeinschaft anwaltlich beraten zu lassen. Dann müsste ein Beschluss der Eigentümer zur Abberufung gefasst werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 11.11.2008 | 18:28


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