Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.313
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ladendiebstahl - Beamter


12.10.2004 09:01 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Gestern habe ich aus einem ganz dummen Impuls heraus zwei CDs mitgenommen und wurde natürlich erwischt.
Das Gespräch zwischen dem Detektiv und mir verlief sehr kooperativ und er meinte, er stelle zwar Strafantrag, aber mir würde sicher nichts passieren, da ich mir ja noch nie etwas zu Schaden habe kommen lassen.
Macht es Sinn, diese "gute Augsgangsposition" durch eine Entschuldigungsschreiben an den Geschäftsführer des Kaufhauses zu unterstreichen?
Sollte ich auf dem Anhörungsbogen der Polizei um eine Einstellung des Verfahrens ggf gegen Auflagen bitten oder mich sogar zu einem Vernehmungsgespräch melden?
Ich bin Beamter und habe etwas Sorge, ob ich irgendwo registriert werde.
Wie lange zieht sich so eine Angelegenheit, ich habe jetzt schon Magenschmerzen!
(Wie dumm kann man sein...)

Vielen Dank schon mal!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter verbeamteter Fragesteller!

Die Angelegenheit kann sich über mehrere Monate hinziehen.

Sie können tatsächlich auf eine Einstellung des Verfahrens hoffen. In Betracht kommt eine Einstellung nach § 153 StPO. Es liegt nach meinem Rechtsgefühl ein Diebstahl geringwertiger Sachen vor, § 248a StGB. Allerdings könnte die Staatsanwaltschaft je nach Bundesland (Nord-Süd-Gefälle) anderer Auffassung sein. Die Geringwertigkeitsgrenze liegt so ungefähr bei 25 – 50 €.

Eine Einstellung nach § 153a StPO ist etwas wahrscheinlicher. Danach müssen Sie Auflagen erfüllen, wie z.B. Zahlung einer Geldauflage an eine gemeinnützige Einrichtung etc.

Ein Entschuldigungsschreiben, wenn es denn ernsthaft von Reue über die Tat zeugt, macht natürlich Sinn. Schicken Sie eine Kopie davon an die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft.

Sie sollten allerdings überlegen, ob Sie bekannt geben, dass Sie Beamter sind. Wenn Sie es schaffen, diese Eigenschaft im laufenden Ermittlungsverfahren zu verschleiern, haben Sie keine Mitteilungen zu befürchten.

Ansonsten gilt Nr. 15 Abs. 3 Anordnung über Mitteilung in Strafsachen (MiStra). Danach wird eine Einstellung eines Verfahrens an Ihren Dienstvorgesetzten übermittelt.


Viel Glück


Dennis Sevriens
Rechtsanwalt

Kanzlei SEVRIENS
Bergmannstraße 12
10961 Berlin

Tel: +49 30 6120 3616
Fax: +49 30 6120 3626

Web: www.sevriens.net
Weblog: info.dpms.name
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59201 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in kürzester Zeit zufriedenstellend beantwortet. Eine Nachfrage meinerseits wurde ebenfalls schnell und in mir verständlicher Sprache ausschöpfend beantwortet. Ich habe als Nichtjurist den Eindruck dass man ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke für die klare, schnelle Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Kurz pregnant auf den Punkt. So soll es sein. ...
FRAGESTELLER