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Kurzfristige Beschäftigung - berufsmäßig ?


19.10.2004 11:13 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte gerne wissen, ob die Nachforderung eines Arbeitnehmeranteils an der Sozialversicherung berechtigt ist.
Die Nachforderung wird mit Hinweis auf das 3. Sozialgesetzbuch begründet, da es sich bei meiner Tätigkeit um eine berufsmäßig Ausgeübte Tätigkeit handele. Hierzu nun genauere Daten:

Am 01.07.2002 habe ich meine Ausbildung zum Bankkaufmann erfolgreich beendet. Für den Zeitraum 02. - 26.07.02 habe ich Arbeitslosengeld bezogen, mich dann beim Arbeitsamt aufgrund eines Wohnungswechsels abgemeldet. In der neuen Stadt habe ich bei einer Sparkasse ein auf 2 Monate befristetes Arbeitsverhältnis aufgenommen (01.08. - 30.09.02), da ich mich zum Oktober 02 für einen Studienplatz beworben hatte. Für die Zeit vom 01. - 13.10.02 habe zur Überbrückung der Zeit bis zum Studium, welches am 14.10.02 begann, erneut Arbeitslosengeld bezogen.

Im Internet fand ich die Information, dass dieses Arbeitsverhältnis als berufsmäßig eingestuft wird, weil es zwischen Ausbildung (nach Abitur) und Studium aufgenommen wurde. Allerdings ist die Nachforderung nur damit begründet, dass ich der Sparkasse nicht gemeldet habe, dass ich nach dem Arbeitsverhältnis Leistungen vom Arbeitsamt bezogen habe. Nun frage ich mich, ob diese Forderung in dieser Form gerechtfertigt ist, zumal ich ja während des Arbeitsverhältnisses keine Leistungen bezogen habe. (Und wenn ich gewusst hätte, dass eine SV-Nachzahlung auf mich zukommt, hätte ich auch nicht für 13 Tage Arbeitslosengeld beantragt, welches ca. ein Drittel des Betrages der Nachforderung ausmacht…)

Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen.
Guten Tag,

mir ist das Problem der Sparkasse noch nicht ganz klar. Wenn Sie ein Arbeitsverhältnis aufnehmen, selbst wenn es befristet ist, sind -außer für den Fall einer geringfügigen Beschäftigung- auch Sozialversicherungsabgaben abzuführen.

Hierfür haftet grundsätzlich die Sparkasse, die ja die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile an den Sozialversicherungsträger abführt. Ob das Arbeitsverhältnis im Anschluß an eine Berufsausbildung und vor dem Studium war, ist allenfalls für die Frage einer wirksamen Befristung interssant, nicht aber für die Frage der Abführung der Sozialversicherungsabgaben; hierfür relevant ist nicht nur die Höhe des bezogenen Lohnes.

Die Sparkasse kann allerdings nur unter zwei Einschränkungen die Arbeitnehmeranteile von Ihnen verlangen: Erstens muß die Rückforderung sich auf die letzten drei Monate beziehen (was der Fall ist) und zweitens dürfen durch die Rückforderung die Pfändungsfreigrenzen nicht verletzt werden (Z.Zt. 940,- €). Wenn dies der Fall wäre, kann die Sparkasse auch keine Zahlung verlangen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax. 04941 60 53 48
e-mail info@fachanwalt-aurich.de
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