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Kurze Beziehung - schwanger - Erzeugerrecht


| 30.11.2014 10:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Als Mutter eines nichtehelichen Kindes haben Sie per Gesetz bei Geburt die alleinige Sorge. Dies ergibt sich aus § 1626 a Abs. 3 BGB.


Hallo ,

Nach Langjährige Beziehung und Trennung war ich mit einem neuen Partner zusammen aber nach nicht mal zwei Monaten habe wir uns getrennt.

Nachhinein hat sich herausgestellt , dass ich schwanger von ihm bin. Ich habe den auch in Kenntnis gesetzt, ihn zur Arzt mitgenommen aber dem auch erklärt , dass ich nicht mit ihm Leben möchten und er sein Kind immer sehen darf.


Am Anfang war auch Ruhe und ich bin in zwischen Zeit mit meinem damaligen Lebenspartner ausgesprochen und nahe gekommen .

Und ab da fange meine Probleme , er ruft mich ständig an , SMS ( mit Bitten, Beleidigung usw) . Am Anfang dachte ich dass er nach gewisse Zeit sich beruhigt aber leider bin in 5 Monat und das geht weiter so. Ständig stress ist nicht Gesundheitswesen vorderen für mein Baby.

Jetzt droht er wenn ich mit meinem Lebenspartner wieder zusammen komme er das nicht zulässt und mir das Kind weg nehmen wird.

Meine Fragen:


- kann ich alleine Sorgen recht haben und er nur Besuchsrecht ?
- muss ich den als Erzeuger eintragen ?
- neue Beziehung , ist das von Vorteil oder ? Denke da an intakte Familie

Danke im Voraus.

30.11.2014 | 10:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Auf Grund Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass Sie nicht verheiratet sind.

Als Mutter eines nichtehelichen Kindes haben Sie per Gesetz bei Geburt die alleinige Sorge. Dies ergibt sich aus § 1626 a Abs. 3 BGB.

Ein Besuchsrecht hat der leibliche Vater, wenn dessen Vaterschaft festgestellt bzw. anerkannt ist.

Sie müssen den Kindesvater bei Geburt nicht angeben, jedoch kann dieser die Vaterschaftsfeststellung einfordern und ggf. auch gerichtlich durchsetzen.

Der Kindesvater ist dann aber auch zum Kindesunterhalt verpflichtet. Gegebenenfalls besteht nach § 1615 l BGB auch Ihrerseits ein Unterhaltsanspruch gegen den Kindesvater.

Beachten Sie bitte, dass der Kindesvater grundsätzlich nach der Geburt die Möglichkeit hat, die gemeinsame Sorge zu begehren.

Ob Sie in einer neuen oder alten Beziehung leben, spielt für die oben angeführten rechtlichen Themen keine Rolle.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 01.12.2014 | 16:58

"Beachten Sie bitte, dass der Kindesvater grundsätzlich nach der Geburt die Möglichkeit hat, die gemeinsame Sorge zu begehren. "

Wie geschrieben würde alleinige Sorgerecht ( Bestimmungort , Schulen usw ) haben wollen. Muss ich auch das gemeinsame Sorgerecht zustimmen ? oder kann ich ablehnen. Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.12.2014 | 17:24

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie müssen der gemeinsamen Sorge nicht zustimmen.

Der Vater kann bzw. müsste dann ein gerichtliches Verfahren anstrengen. Hier muss geprüft werden, ob Gründe vorliegen, die gegen die gemeinsame Sorge sprechen. Das Gericht muss also eine sogenannte negative Kindeswohlprüfung vornehmen.



Bewertung des Fragestellers 01.12.2014 | 17:28


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 01.12.2014
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Schnell und sehr ausführlich . Danke


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