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Kürzung des Unterahlts


22.11.2004 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

ich lebe seit März 2004 getrennt.
Meine Frau war bis Ende Oktober in Elternzeit. Wir haben eine 3 jährige Tochter, die bei meiner Frau lebt.

Ich zahle z.Zt. 1410,- Euro Unterhalt:
319,- für das Kind
77,- anteiliges Kindergeld
1014,- Trennungsunterhalt für meine Frau.

Ab Januar wird sich mein Verdienst von 2760,- auf 2460,- verändern (bisher Steuerklasse III, zukünftig Steuerklasse I).

Ab diesen Zeitpunkt will ich noch 1112,- zahlen:
319,- für das Kind
793,- Trennungsunterhalt.

Das Kindergeld bekommt meine Frau jetzt komplett. Dieses habe ich in der Berechnung bereits berücksichtigt.

Bin ich berechtigt diese Kürzung aufgrund der finanziellen Veränderung vorzunehmen? Zumal ich sonst nicht weiß, wie ich überleben soll, da ich von dem mir verbleibenden Teil die Krankenversicherung für mich, meine Frau und das Kind zahlen muß( ca. 230,- monatlich).

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage.
Sehr geehrter Anfragender,

bei Ihrem derzeitigen Einkommen von € 2760 bezahlen Sie Kindersunterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle nach der 8. Einkommensstufe; mithin € 299. Aber der 6. Einkommensstufe dürfen Sie den 1/2 Kindergeldanteil von dem Tabellen-Unterhalt abziehen; vgl. § 1612 b Abs. 1 BGB.

Daher hätten Sie bislang nur € 242 an Kindesunterhalt zu zahlen brauchen.

Das niedrigere Einkommen in der Steuerklasse I fällt in die 7. Einkommensstufe der Düsseldorfer Tabelle. Dann werden Sie nur einen Betrag in Höhe von € 283 azgl. Kindergeldanteil (€ 77) = € 206 an Kindesunterhalt schulden.

Für den Ehegattenunterhalt folgt daraus:
mtl. Netto-Gehalt 2.460,00
abzgl. Kindesunterhalt 206,00
abzgl. Selbstbehalt 920,00
anrechenbares Einkommen 1.334,00

Unterhaltsbedarf Ehefrau
Einkommen Ehemann 1.334,00
abzgl. Einkommen Ehefrau 0,00
Differenz 1.334,00
Unterhaltsanspruch (3/7) 571,71

Nach Maßgabe der von Ihnen mitgeteilten Zahlen müssten Sie nicht den von Ihnen ermittelten Unterhalt bezahlen. Falls Sie den Unterhalt jedoch freiwillig zahlen, könnte sich eine Rechtspflicht ergeben. Es scheint mir zweckmäßig, wenn Sie sich zu Ihrer anstehenden Scheidung einmal umfassend von einem Anwalt beraten lassen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften schon weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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