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Kündigung wg. Geschäftsaufgabe


| 10.11.2004 12:25 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

mein Vater (73) führt eine Klempnerei mit einem Gesellen sowie ein Einzelhandelsgeschäft mit Glas/Porzellan und anderen Geschenkartikeln. Die Klempnerei soll übermorgen geschlossen werden; das Einzelhandelsgeschäft soll noch weitergeführt werden. Der Geselle (62), der seit über 40 Jahren, nämlich seit der Lehrzeit, also sein ganzes Berufsleben, im Betrieb ist, möchte natürlich angesichts drohender Sperre beim Arbeitslosengeld nicht selber kündigen, sondern gekündigt werden.

Was muss beachtet werden, damit er sein ALG ohne Sperre erhält, auf der anderen Seite mein Vater keine Probleme bzgl. Kündigungsschutz oder Abfindung erwarten muss? Nach meinem Kenntnisstand zieht das KSchG nicht, da Betrieb mit einem Angestellten. Ein Aufhebungsvertrag ist sicherlich für den Gesellen ungünstig. Ist eine fristlose Kündigung mit oder ohne Angabe des Grundes der richtige Weg? Oder muss wg. der Betriebszugehörigkeit eine ordentliche Kündigung ausgesprochen werden? Falls ja, sollte sie dann rückdatiert werden? Und falls auch hier ja, könnte der Geselle dann Probleme beim Arbeitsamt bekommen, wenn er eine Kündigung erst jetzt anzeigt? Oder meldet man sich beim Arbeitsamt erst am ersten Tag der Arbeitslosigkeit?

Noch einmal: Beide trennen sich (aus heutiger Sicht) im allerbesten Einvernehmen; es soll nur für beide alles "richtig" laufen.

Vielen Dank für Ihre Antwort
10.11.2004 | 13:03

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst erlauben Sie mir die Bemerkung, daß Sie sehr spät mit den Überlegungen sind, wenn Sie zwei Tage vor Betriebsaufgabe solche Überlegungen anstellen. Denn für eine ordentliche Kündigung bleibt jetzt überhaupt keine Zeit! Die Kündigungsfrist müßt abgewartet werden. Vielmehr können Sie ihm jetzt nur noch fristlos kündigen.

Dazu sind die Anforderungen aber äußerst hoch.
In einem Kündigungsschreiben muß stehen, daß es sich um eine betriebsbedingte und arbeitgeberseitige Kündigung handelt. Aber auch in diesem Fall wird das Arbeitsamt Schwierigkeiten machen.

Sie sollten daher dringend einen Anwalt aufsuchen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Klaus Wille
Breite Straße 147 - 151
50667 Köln
Telefon: 0221/ 272 4745
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http://www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.de


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2004 | 13:28

Guten Tag, Herr Wille,

ich habe Ihre Antwort meinem Vater durchgefaxt. Herzlichen Dank.

Nur eine kurze Nachfrage:

Wem wird das Arbeitsamt Schwierigkeiten machen und welcher Art?

Vielen Dank im voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2004 | 15:48

Das Arbeitsamt wird insbesondere Ihrem Arbeitnehmer Probleme breiten.

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ANTWORT VON

Köln

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Arbeitsrecht, Fachanwalt Familienrecht, Kindschaftsrecht, Familienrecht