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Kündigung vs. Aufhebungsvertrag


05.12.2013 16:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Ich bin seit 15 Monaten Angestellter (Creative Director) in einer Werbeagentur. Diese Woche hatte ich ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten, in dem er mir offenbarte, dass er sich von mir trennen möchte. Die schriftliche Kündigung wird mir im Laufe dieses Monats zugestellt, so dass ich nach der dreimonatigen Kündigungsfrist Ende März die Agentur verlassen werde.

Nun meine Frage:

Ein konkreter Kündigungsgrund wurde mir nicht genannt. Man kann sagen, dass die Kündigung im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt ist. Ich und mein Vorgesetzter haben einfach unterschiedliche Arbeitsweisen, die sich schlecht miteinander kombinieren lassen. Darum wird mein Vorgänger im Amt - mit dem mein Chef besser klar kommt und der zwischenzeitlich in unserer Filiale in Frankfurt gearbeitet hat - zurück nach Berlin kommen und meinen Job übernehmen.

Ich wüsste nun gerne, ob ich mit einem Aufhebungsvertrag besser fahren würde? Ob ich darauf bestehen kann? Und wie ich hierbei vorgehen müsste.

Welches Vorgehen empfehlen Sie mir, um in jedwelcher Beziehung bestmöglich aus dem Arbeitsverhältnis auszuscheiden?

Mit freundlichen Grüßen
C.H.

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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich im rahmen Ihres Einsatzes wie folgt Stellung:


1.

Eine arbeitgeberseitige Kündigung ist für den Arbeitnehmer im Hinblick auf eine Neubewerbung nie vorteilhaft. Der Aufhebungsvertrag bietet dagegen die Möglichkeit, den Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnis so zu formulieren, daß die Unzufriedenheit des Arbeitgebers mit dem Arbeitnehmer nicht zum Ausdruck kommt.

Aus diesem Blickwinkel ist der Aufhebungsvertrag für Sie die günstigere Verfahrensweise.

Auch der Arbeitgeber hat bei einem Aufhebungsvertrag Vorteile, da dem Arbeitnehmer die Möglichkeit genommen ist, Kündigungsschutzklage zu erheben, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind.


2.

Damit Sie für den Fall der Arbeitslosigkeit nicht mit einer Sperrfrist seitens der Arbeitsagentur belegt werden, ist der Aufhebungsvertrag entsprechend zu formulieren.


3.

Die von Ihnen angesprochene Problematik enthält eine Reihe von "Fallstricken", derer Sie sich, wie Ihr Einsatz für die Frage zeigt, offensichtlich nicht bewußt sind.

Ein Aufhebungsvertrag muß sehr sorgfältig ausformuliert werden, wollen Sie keine Nachteile erleiden.

Nur am Rande sei erwähnt, daß auch die Frage der Zahlung einer Abfindung ein Thema sein kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.12.2013 | 16:54

Ich bin leider nicht mit den Honararen von Rechtsanwälten vertraut. Die Seite hat mir die Höhe der Auslobung empfohlen.

Wie hoch müsste denn mein Einsatz sein, um vollumfänglich gut beraten zu sein?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.12.2013 | 17:08

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Empfehlenswert ist es, einen Aufhebungsvertrag zu entwerfen, in den alle zu regelnden Punkte aufgenommen werden. Hierzu bedarf es vorab noch der weiteren Aufklärung des Sachverhalts.


2.

Selbstverständlich bin ich gern bereit, einen Aufhebungsvertrag für Sie zu entwerfen und die maßgeblichen Gesichtspunkte zu erörtern.

Bezüglich des Honorars schlage ich vor, daß Sie sich per E-Mail an mich wenden. Meine E-Mail Adresse lautet: mail@ra-raab.de


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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