Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
454.965
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigung vor Einzug


17.07.2006 21:00 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe Ende Juni einen unbefristeten Mietvertrag für eine Wohnung unterschrieben. Als Vertragsbeginn wurde der 01.08. vereinbart. Aus persönlichen Gründen kann ich die Wohnung nicht mehr mieten und habe den Vertrag am 07.07. wieder gekündigt. Eine Wohnungsübergabe hat nicht stattgefunden. Der Vermieter verlang nun von mir die Zahlung des Mietzinses für drei Monate incl. Nebenkosten. Ist das gerechtfertigt?
17.07.2006 | 21:31

Antwort

von


108 Bewertungen
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Da der Mietvertrag wirksam zwischen Ihnen und dem Eigentümer begründet worden ist, können Sie grds. nur im Rahmen der gesetzlichen Frist des § 573c BGB (schriftlich) kündigen. Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Bei den Nebenkosten ist zwischen kalten und warmen Betriebskosten zu unterscheiden. Die warmen Betriebskosten müssen verbrauchsabhängig berechnet werden. Diese können Ihnen also dann nicht zur Last fallen, wenn Sie nicht in der Wohnung leben. Die kalten Betriebskosten sind die Kosten des Eigentümers außer Warmwasser und Heizung (Schornsteinreinigung, Hausbeleuchtung, etc.). Diese können Ihnen in Rechnung gestellt werden. Da Nebenkostenabrechnungen sehr häufig fehlerhaft sind, sollten Sie die vom Vermieter vorgelegte Abrechnung kontrollieren.

Der obere Absatz gilt nicht für den Fall, dass mietvertraglich eine Pauschale vereinbart wurde. Diese wäre verbrauchsunabhängig zu zahlen.

Sie sollten sich dringen um einen Nachmieter bemühen. Diesen können Sie dann dem Vermieter vorschlagen. Der Vermieter wird sich auf einen solventen Nachmieter gerne einlassen. Damit wäre beiden Seiten gedient.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de


ANTWORT VON

Potsdam

108 Bewertungen
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Informationstechnologierecht, Vertragsrecht, allgemein, Datenschutzrecht, Gewerblicher Rechtsschutz
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 54669 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Anwort kam super schnell und ausführlich. Es hat mir sehr weiter geholfen. Ich kann das an dieser Stelle nur weiter empfehlen. Vielen Dank nochmal! ...
5,0/5,0
Die Antworten waren für mich sehr Zeitnah, verständlich, hilfreich ohne endlose Paragraphen Ausführungen. Alles direkt auf den Punkt. Ich werde den Empfehlungen folgen und kann Herrn RA Stadnik bestens weiterempfehlen ...
4,6/5,0
Vielen Dank für die Antwort. War hilfreich ...