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Kündigung privater Krankenversicherung wird nicht akzeptiert / Urteil


07.09.2017 09:38 |
Preis: 35,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zur Vorgeschichte bitte folgende Anfrage lesen:
https://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=299561

Es kam im August nun zur Verhandlung und das Gericht hat entschieden,
dass ich nicht eindeutig nachweisen kann, dass ich den Versicherungsbeleg versendet habe
und demnach den vollen Betrag zu zahlen hätte.

Ich habe den Versandbelege nach 7 Jahren nicht mehr bzw. sind diese nicht auffindbar.
Die Zeugen wurden NICHT akzeptiert.

Ich weiß, dass ich die den Beleg 2x per Post versendet habe.
Es gibt dazu Anschreiben, die noch auf dem Computer vorhanden waren.

Sollte ich Einspruch gegen das Urteil einlegen?
Gibt es eine reelle Chance gegen diese Urteil anzugehen?

Vielen Dank.
07.09.2017 | 11:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bitte erläutern Sie mit der Nachfragefunktion, wieso Zeugen nicht akzeptiert wurden. Soweit Zeugen für das Absenden der Kündigung vorhanden waren, müssen diese akzeptiert werden. Die Zeugen müssen bekunden, dass sie gesehen haben, dass das Kündigungsschreiben per Post von Ihnen versandt wurde. Wenn Sie dies durch Zeugnis der jeweiligen Zeugen unter Beweis gestellt haben, muss das Gericht dem Beweisantrag nachgehen. Das Gericht kann nur einem Beweisangebot nicht nachgehen, wenn die zu beweisende Tatsache unstreitig ist oder ein untaugliches Beweismittel benannt wurde. Auch darf es sich nicht um eine Beweisausforschung handeln. Sie müssen konkret darlegen, wann das Kündigungsschreiben zur Post gegeben wurde und namentlich benennen, wer als Zeuge zugegen war.

Ihnen wird niemand, der die Urteilsgründe nicht kennt, raten können, gegen ein Urteil Berufung einzulegen. Erst wenn man die Urteilsgründe gelesen hat, kann man beurteilen, ob eine Berufung Aussicht auf Erfolg haben kann.

Sollten Sie keine Zeugen haben, die konkret das oben genannte bezeugen können, haben Sie Beweisschwierigkeiten. Sie sind beweispflichtig dafür, dass die private Krankenversicherung Ihre Kündigung erhalten hat. Die Briefe auf Ihrem Computer sind kein Beweismittel, weil hierdurch nicht belegt werden kann, ob diese tatsächlich versandt wurden.

Ich biete Ihnen an, mir über die Direktanfragefunktion das Urteil zukommen zu lassen, so dass ich überprüfen kann, weshalb Ihrem Zeugenangebot nicht nachgekommen wurde und ob eine eventuelle Berufung Aussicht auf Erfolg bietet. Je nach Einkommenssituation kann ggf. auch Prozesskostenhilfe beantragt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

ANTWORT VON

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