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Kündigung meinerseits


19.10.2004 18:14 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo lieber "Helfer", am Freitag habe ich im Betrieb das Handtuch geworfen, weils nicht mehr ging. Betriebsklima ist seit dem Umbau schlecht geworden, nur noch Druck, kaum mehr ein nettes Wort, Videokameras wurden in jedem Büro angebracht, plötzlich soll samstags gearbeitet werden und vieles Schöne mehr. Ich bin dort 13 Jahre (in Vollzeit) und meistens bis vor 1 Jahr auch ganz gern. Am Freitag war jedoch das Maß voll.Und ich ging nach kurzem, heftigen Wortwechsel mit dem Chef einfach heim (mit den Worten; "ich gehe lieber heute als morgen"). Ich habe noch 5 Tage Urlaub offen, keinen Vertrag und der Betrieb hat ca. 13 Mitarbeiter. Muß ich eine Frist einhalten und auch eine Kündigung schreiben - oder reicht das so aus? Vielen Dank im Voraus, falls Sie mir helfen können!

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Sehr geehrter Fragesteller,

auch Sie als Arbeitnehmer müssen die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist einhalten.

Gemäß § 622 BGB "kann ein Arbeitsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden".

Zum Nachweis der Wahrung der Kündigungsfrist ist eine schriftliche Kündigung zu empfehlen; der Empfang (Zugang) sollte vom Arbeitgeber quittiert werden oder das Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein zugestellt werden.


Bedenken Sie aber bitte, dass im Falle einer Eigenkündigung mit einer 12-wöchigen Sperre des zu leistenden Arbeitslosengeldes durch die zuständige Arbeitsagentur zu rechnen ist!!!


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß


Rüdiger Kuhn, Rechtsanwalt
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