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Kündigung Turnverein trotzdem Inkassoschreiben


28.12.2009 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Guten Tag!
Folgender Sachverhalt:
zum 31.12.2006 wurde fristgerecht eine Mitgliedschaft bei einem Turnverein gekündigt (keine Küdigungsbestätigung erhalten).
Trotz Kündigung wurde zum 04.2007 ein Beitrag eingezogen. Wir haben bei unserer Bank ein Widerspruch eingelegt und die Rücklastschrift veranlasst. Telefonisch wurde vom Verein mitgeteilt, dass evtl. ein Irrtum vorliegt und, dass keine Beiträge mehr eingezogen werden. Das Gleiche wiederholte sich zum 10.2007, zum 04.2008 und zum 10.2008. Es wurde am Telefon immer das Gleiche wiederholt. Zum 04.2009 und 10.2009 haben wir keine Telefonate mehr geführt sondern nur bei der Bank Widersprüche eingelegt. Am 24.12. erhielten wir jetzt plötzlich ein Schreiben von einem Inkassounternehmen bez. einer offener Forderung, es wurde aber nur die letzte Rücklastschrift angesprochen.

1-te Frage: wie sollten wir auf dieses Schreiben reagieren und sollten wir überhaupt reagieren?
2-te Frage: das Inkassoschreiben wurde an die betriebliche Adresse meines Mannes zugestellt (wir sind in der Zwischenzeit umgezogen). Ist das Schreiben dann wirksam zugestellt worden?

Ich bedanke mich im voraus für eine schnelle Antwort!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Auf das Schreiben ist in jedem Fall zu reagieren, da das Inkassobüro sonst voraussichtlich ein Mahnverfahren einleiten wird. Hierbei sollten Sie das Inkassobüro anschreiben und mitteilen, dass die Mitgliedschaft seit dem 31.12.2006 beendet wurde und das Kündigungsschreiben beifügen. Insoweit bestand dann seitens des Turnvereins auch keine Berechtigung zur Einziehung des Mitgliedsbeitrages.

Weiterhin sollten Sie den Turnverein anschreiben und um Klärung bitten. Hierbei wäre eine Fristsetzung von 14 Tagen erforderlich.

Soweit die Mitgliedschaft nur bei Ihnen bestand, Ihr Mann aber z.B. eines der Telefonate mit dem Turnverein geführt hat, können Sie zudem durch einen Zeugen nachweisen, dass der Verein selbst eingeräumt hat, dass es sich um einen Irrtum handelt und weitere Beträge nicht eingefordert würden. Problematisch könnte sich aus meiner Sicht erweisen, dass Sie u. U. den Zugang des Kündigungsschreibens nicht nachweisen können. Insoweit wäre es hilfreich, wenn Sie einen Zeugen für die Telefonate mit dem Turnverein benennen könnten.

Sollte der Verein oder das Inkassobüro sich nicht äußern, bzw. die klageweise Durchsetzung androhen, besteht die Möglichkeit mittels einer negativen Feststellungsklage die Kündigung festzustellen. Hierzu oder zur Verteidigung gegen eine Zahlungsklage wäre aber die Einschaltung eines Kollegen anzuraten.

2. Auch wenn das Schreiben an die betriebliche Adresse Ihres Mannes zugestellt wurde, ist Ihnen diese wirksam zugegangen, so dass Sie sich nicht darauf berufen können, dass Schreiben sei nicht zugestellt worden.

Ich hoffe Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen
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