Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.824
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigung, Probezeit, Künd.-zeitpunkt 2 Wo. + 3 Tage


| 15.11.2014 11:01 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich bitte sie um Auskunft zur Kündigung während der Probezeit:

Fakten: Beginn des Arbeitsverhältnisses: 01.10.2014
Probezeit: 6 Monate
Kündigungsfrist in der Probezeit: 2 Wochen

Ich habe am 06.11.2014 zum 23.11.2014 gekündigt (schriftlich, mit vollem Namen unterschrieben, persönlich übergeben, Erhalt bestätigt).

Ich habe eine andere Arbeit gefunden, die am 24.11.2014 beginnt.

Mein Arbeitgeber hat mir am 14.11.2014 schriftlich mitgeteilt:

„Entgegen Ihrer Angaben endet das Vertragsverhältnis jedoch fristgerecht am 20.11.2014."

Soviel ich weiss, ist eine 2 wöchige Kündigungsfrist eine Minimalgrenze, die man nicht unterschreiten darf. Man kann Verträge auch eher kündigen mit Terminangabe.

Vielen Dank für die Klärung des Sachverhaltes.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Nach § 622 Abs. 3 BGB beträgt bei einer vereinbarten Probezeit von maximal 6 Monaten die Kündigungsfrist 2 Wochen. Diese Frist soll die kurzfristige Trennung der Parteien des Arbeitsverhältnisses während der Kennenlernphase gewährleisten und stellt darüber hinaus zum Schutz des Kündigungsempfängers eine Mindestfrist dar.

§ 622 Abs. 3 BGB schreibt keinen Kündigungstermin vor. Wird gleichwohl ein solcher Termin genannt und überschreitet dieser die 2-wöchige Frist, ist er maßgeblich. Bei einer Kündigung handelt es sich um eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung. Sie erklären, wann Sie ausscheiden wollen. Sollte sich der Kündigungsempfänger seinerseits zu einem früheren Termin von dem Kündigenden trennen wollen, obliegt es ihm selbst die Kündigung auszusprechen. Dies ist vorliegend jedoch nicht (fristgerecht) geschehen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Sollten weiterhin Unklarheiten bestehen, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Winter
Bewertung des Fragestellers 17.11.2014 | 20:36


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 17.11.2014 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59316 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnell, kurz und treffend beantwortet. ...
FRAGESTELLER
4,0/5,0
Mir ist alles gesagt worden was mir wichtig war und ich bin jetzt auf der sicheren Seite. ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Alles Gut kann ich nur Empfehlen ...
FRAGESTELLER