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Kreditvertrag mit Online-Bank, Nichterfüllung / Auszahlung des Kredits


17.11.2014 13:06 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Wundke



Guten Tag,
ich habe folgendes Problem:
ich, Angestellte im öffentlichen Dienst, unkündbar, habe eine Kredit Anfrage ( € 15.000,--)
an eine Online-Bank ( Creditplus.de) einschl. der Online übermittelten persönlichen Daten am 18./19.10.2014 gestellt.

Am 19.10.2014 hat die Creditplus eine SCHUFA Anfrage gestellt, offensichtlich positiv.

Am 20.10.2014 hat die Bank mir per E-Mail mitgeteilt:

.....Herzlichen Dank für Ihre Creditplus-Anfrage. Auf Basis der von Ihnen übermittelten Angaben freuen wir uns, Ihren Kreditwunsch erfüllen zu dürfen. Damit Sie Ihr Geld zügig erhalten, haben wir für Sie die Kreditunterlagen gleich mit dieser Mail zugesendet. Senden Sie uns bitte folgende Unterlagen unterschrieben zurück:
Kreditvertrag und Beratungsprotokoll ( einfach) Die Duplikate sind für Sie bestimmt. Außerdem benötigen wir folgende Unterlagen: 1. Kopie Kontoauszug mit Gehalts Eingang und Miet und Hypothekenbelastungen 2. Kopie Kontoauszüge eines vollen Monats mit aktuellem Stand ( vollständig und ungeschwärzt. 3: Kopie der letzten 2 Gehaltsabrechnungen ( vollständig mit allen Seiten)

Am 23.10.2014 wurden mir auch sämtliche Bank Unterlagen : ausgefüllter Kreditvertrag ( einschl. Beratungsprotokoll) und weitere Unterlagen per Post zugestellt.

Ich habe den Kreditvertrag unterschrieben und mit den von der Bank gewünschten Unterlagen per Post-Ident Verfahren an die Bank zurück gesandt und gebeten, den Kreditbetrag auf mein Konto zu überweisen.

Nachdem ich ca 10 Tage von der Bank keine Reaktion erhielt, habe ich am 03.11.2014
bei der Bank nachgefragt. Mir wurde mitgeteilt, dass die Unterlagen eingegangen sind und die Bearbeitung noch ca 3-4- Tage dauern wird.

Am 06.11.2014 erhielt ich ein kurzes Schreiben der Bank:

Nach Durchsicht Ihrer Unterlagen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir von einer Kreditgewährung Abstand nehmen. Die uns vorliegenden , von Ihnen unterschriebenen Kreditunterlagen haben wir vernichtet.

Nach einer weiteren Nachfrage von mir am 11.11.2014 erhielt ich am 11.11.2014 erhielt ich von der Creditplus Bank folgende E-Mail:

Vielen Dank für Ihr Finanzierungs Interesse bei der Creditplus Bank AG.

Aufgrund Ihres negativen Eintrages bei Arvato Infoscore können wir einer Kreditvergabe nicht zustimmen.
Gerade aus Datenschutzgründen werden die Unterlagen ( Kopien) direkt bei uns vernichtet.
Wir bedauern.....

Am 11.11.2014 habe ich die Bank nochmals angeschrieben und ausdrücklich vermerkt, dass wir einen gültigen Kreditvertrag haben..

............Pacta sunt servandi..

............Ich bestehe auf der Einhaltung des geschlossenen Kreditvertrages......

Am 12.11.2014 erhielt ich als weitere Antwort:

.........wir nehmen Bezug auf Ihre E.Mail vom 11.11.2014.

Gemäß Kreditvertrag ( Seite 3/7) ist vermerkt, dass die Datenübermittlung an Auskunfteien erfolgt. Hier ist schriftlich aufgeführt die SCHUFA Holding AG, infoscore Consumer Data GmbH, Creditreform Boniversum GmbH sowie Bürge Wirtschaftsinformationen GmbH & Co.KG.
Aufgrund der eingeholten Auskünfte kann einer Auszahlung Ihres Kreditwunsches nicht entsprochen werden.
Die Genehmigung der Anfrage ist eine Genehmigung, vorbehaltlich Eingang der Unterlagen sowie Auskunftseinholung.

Die Bank hat nachweislich vor der Genehmigung der Anfrage und vor der Unterzeichnung des Kreditvertrages eine Auskunft bei der SCHUFA am 19.10.2014 eingeholt.

Es ist richtig, dass auf Seit 3/7 steht , dass die Daten übermittelt werden; es ist aber nirgends angeführt , dass die Kreditgewährung erst erfolgt, wenn alle Auskunfteien positiv geantwortet hätten, schon gar nicht nach Abschluss eines Kreditvertrages.

Aufgrund des Kreditvertrages habe ich einen PKW gekauft . Ein zu erwartender Schaden bei Rücktritt des Verkäufers vom Kaufvertrag dürfte sich auf ca. € 3.000,-- belaufen.

Frage :1) muss die Bank den Kreditvertrag erfüllen?? = Hauptinteresse
2) wäre sie bei Nichterfüllung zu Schadensersatz verpflichtet.

Für eine Antwort
Danke




Sehr geehrte Ratsuchende,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

Um abschließend prüfen zu können, ob es tatsächlich zu einem wirksamen Vertragsschluss gekommen ist, welcher für Ihre Forderungen vorauszusetzen wäre, benötige ich Einsicht in alle Ihnen vorliegenden Vertragsunterlagen nebst dem diesbezüglichen Schriftwechsel. Entweder Sie stellen den vollständigen Text und alles Kleingedruckte per Nachfragefunktion online, was sicher nicht zu schaffen ist, oder Sie übermitteln mir entsprechende Scans per Mail. Meine Emailadresse finden Sie in meinem Profil.

Ich werde nach Zugang der Unterlagen unaufgefordert auf Ihr Problem zurückkommen und eine Stellungnahme abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt
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