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Kreditkartenmißbrauch und Urkundenfälschung


13.10.2004 07:50 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

mein Fall ist schnell geschildert.
Ich hatte bis vor kurzen einen Freund, der Amerikaner ist und bei der Armee in Deutschland stationiert war. Nachdem wir uns getrennt haben, hat er mit voller Stolz gestanden, in der Zeit in der wir zusammen waren (bis Mai 2004) , mit meiner Kreditkarte Zigaretten, Benzingutscheine und vieles mehr in einem Geschäft in der amerikanischen Kaserne gekauft zu haben. Er hat zu diesem Zweck wohl auch meine Unterschrift gefälscht. Da ich die Kreditkarten nur im Urlaub und für Bestellungen aus dem Internet benutze, habe ich sie auch nicht vermisst.
Nun habe ich zwei Fragen:
Kann ich rechltich etwas unternehmen, da er ja meine Unterschrift gefälscht hat und ich selbst in solchen Geschäften in der amerikanischen kaserne nichts kaufen darf.?
Kann ich rechtlich belangt werden, zb. wegen Steuerhinterziehung (die amerikanischen Soldaten bekommen zb. Benzin wesentlich billiger als wir), obwohl ich die besagten Artikel ja gar nicht selbst gekauft haben kann?

Danke !
13.10.2004 | 08:09

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Fragende,

zunächst können Sie Ihren Freund anzeigen, daß er durch die unberechtigte Nutzung der Kreditkarte in der Tat sich strafbar gemacht hat. Sie können eine solche Anzeige bei jeder Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft aufgeben.

Außerdem sollten Sie sich mit Ihrem Kreditkarteninstitut in Verbindung setzen und sagen, daß Sie die Abbuchungen über die o.g. Beträge nicht veranlaßt haben. HIer müssen Sie sich aber auch beeilen, daß in der Regel monatlich ein Kontoauszug zugesandt wird auf dem die Buchungen vermerkt werden. Oft besteht die Pflicht gegenüber der Bank nicht veranlaßte Buchungen sofort zu melden. Andernfalls besteht die Gefahr, daß Sie die Richtigkeit der Buchungen bestätigt haben.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 13.10.2004 | 08:14

Vielen Dank! Da mein Exfreund oft in meiner Wohnung war und ich die Kreditkarten nicht verschlossen aufbewahre, hatte er allerdings zugang zu diesen Kreditkarten. Ich werde keine Chance haben, das Geld wieder zu bekommen, da sich die besagten Zahlungen bereits vor Mai diesen Jahres ereignet haben, möchte das aber nicht einfach ignorieren. Ist die Fälschung meiner Unterschrift trotzdem eine Straftat, auch wenn er wegen meiner Blauäugigkeit leichten Zugang zu den Kreditkarten hatte?
Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.10.2004 | 10:50

Eine Straftat ist es schon.
Der leichte Zugang ist ggf. auf der Strafzumessungsseite zu berücksichtigen. Sie werden sich auch darüber erklären müssen, warum Sie jeztt erst die Tat zur Anzeige bringen.

ANTWORT VON

Köln

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