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Krankenversicherung für Hausfrauen nach der Scheidung


22.06.2004 13:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war bislang bei meinem Mann, der Beamter und somit bei der Beihilfe ist, familienversichert. Diese endet nach meiner Scheidung im September. Wo lasse ich mich dann als nicht berufstätige Hausfrau und Mutter überhaupt und möglichst kostengünstig versichern?
22.06.2004 | 13:57

Antwort

von



Sie können sich nur Privat versichern. § 9 SGB V regelt die Möglichkeiten der freiwilligen Versicherung. Den Text habe ich Ihnen nachfolgend eingefügt. Sind Sie also schon zu lange Hausfrau und Mutter (bitte prüfen Sie die Fristen an Hand des eingefügten Gesetzestextes, gibt es keinen Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung. Als Beihilfeempfängerin waren sie bislang vermutlich privat zusatzversichert. Es empfiehlt sich deshalb, dass Sie sich mit Ihrer Zusatzversicherung in Verbindung setzen und die Mitgliedschaft zu einer Vollmitgliedschaft ausweiten. Das Problem bei den Privaten Versicherungen ist, dass Sie Personen mit Vorerkrankungen nicht gerne nehmen. Ob dies bei Ihnen der Fall ist vermag ich nicht zu beurteilen. Sie wären als freiwillig Versicherte in der GKV sicher günstiger aufgehoben. Dort kommen Sie aber nur hinein, wenn Sie versicherungspflichtig arbeiten und wenn die unten abgedruckten Fristen erfüllt sind, können Sie einmal freiwillig versichert sein. Sie können die Kosten der Krankenversicherung als Sonderbedarf im Rahmen des Unterhalts gegen Ihren Mann geltend machen.

Personen, die als Mitglieder aus der Versicherungspflicht ausgeschieden sind und in den letzten fünf Jahren vor dem Ausscheiden mindestens vierundzwanzig Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden ununterbrochen mindestens zwölf Monate versichert waren; Zeiten der Mitgliedschaft nach § 189 werden nicht berücksichtigt,
Personen, deren Versicherung nach § 10 erlischt oder nur deswegen nicht besteht, weil die Voraussetzungen des § 10 Abs. 3 vorliegen, wenn sie oder der Elternteil, aus dessen Versicherung die Familienversicherung abgeleitet wurde, die in Nummer 1 genannte Vorversicherungszeit erfüllen,
Personen, die erstmals eine Beschäftigung aufnehmen und nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 versicherungsfrei sind; Beschäftigungen vor oder während der beruflichen Ausbildung bleiben unberücksichtigt,
schwerbehinderte Menschen im Sinne des Neunten Buches, wenn sie, ein Elternteil, ihr Ehegatte oder ihr Lebenspartner in den letzten fünf Jahren vor dem Beitritt mindestens drei Jahre versichert waren, es sei denn, sie konnten wegen ihrer Behinderung diese Voraussetzungen nicht erfüllen; die Satzung kann das Recht zum Beitritt von einer Altersgrenze abhängig machen,
Arbeitnehmer, deren Mitgliedschaft durch Beschäftigung im Ausland endete, wenn sie innerhalb von zwei Monaten nach Rückkehr in das Inland wieder eine Beschäftigung aufnehmen,
innerhalb von sechs Monaten nach dem Eintritt der Versicherungspflicht Bezieher einer Rente der gesetzlichen Rentenversicherung, die nach dem 31. März 2002 nach § 5 Abs. 1 Nr. 11 versicherungspflichtig geworden sind, deren Anspruch auf Rente schon an diesem Tag bestand, die aber nicht die Vorversicherungszeit nach § 5 Abs. 1 Nr. 11 in der seit dem 1. Januar 1993 geltenden Fassung erfüllt hatten und die deswegen bis zum 31. März 2002 freiwillige Mitglieder waren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.


Ralf Pietsch


ANTWORT VON

Hildesheim

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