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Krankenkasse verlangt freiwillige Versicherung 1 1/2 Jahre rückwirkend


21.07.2004 23:50 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit Jahren bei meiner Krankenkasse über meinem Ehemann familienversichert. Seit meinem abgeschlossenen Studium Anfang 2003 bin ich freiberuflich tätig. In den ersten Monaten waren meine Einkünfte so niedrig, dass der Fortbestand der Familienversicherung gegeben war. Durch weitere Aufträge im November und Dezember 2003 erhöhte sich mein durchschnittliches Monatseinkommen geringfügig derart, dass die Familienversicherung nicht mehr begründet war. Ich teilte dies meiner Krankenkasse mit und wies darauf hin, dass dieser Tatbestand erst im November eintrat. Bin ich nun verpflichtet rückwirkend bis 1.1.2003 eine freiwillige Versicherung abzuschliessen, wo doch erst im November mehr Einkommen erzielt wurde?

Obwohl meine Angaben im November 2003 bei der Krankenkasse erfolgten, habe ich erst jetzt, im Juli 2004 Antwort erhalten mit der Aufforderung, mich wie gesagt rückwirkend ab 1.1.2003 freiwillig zu versicheren. Kann von mir verlangt werden, dass ich, trotz Unverschuldens dieser Verzögerung, für eine derart lange Zeit Nachzahlungen leisten muss?
22.07.2004 | 09:59

Antwort

von


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Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de


In Beantwortung Ihrer Fragen teile ich Ihnen folgendes mit:

Nach Ihrer Schilderung waren Sie mit einem Einkommen unter 400,00 € bis einschließlich Oktober 2003 familienversichert. Eine freiwillige Versicherung ist dann nicht erforderlich, wenn im gleichen Zeitraum eine Familienversicherung bestand. Erst recht können Sie hierzu nicht verpflichtet werden.

Eine denkbare Konstellation, in der das Begehren der Krankenkasse Sinn macht ist die, dass Sie im Zeitraum Januar bis Oktober zwar unterhalb der Grenze von 400,00 € verdient haben, jedoch anderweitige Einkünfte (Vermietung pp) hatten, die Sie insgesamt über die Einkommensgrenze von 400,00 € gebracht haben.
In diesem Fall wären Sie nicht mehr familienversichert gewesen, (da Einkommen über 400,00 €) aber auch nicht pflichtversichert, (da Verdienst unterhalb von 400,00 €).

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen

(Regine Filler)
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

Göttingen

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