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Krankenkasse: "Beitragsveränderung" nach einem Jahr - Nachzahlung sofort!


| 30.11.2008 16:55 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Die Krankenkasse fordert 970 Euro für eine rückwirkende "Beitragsveränderung" mit Zahlungsfrist binnen zwei Wochen. Gleichzeitig berechnet sie ab sofort einen um rd 100 Euro höheren Beitragssatz.
Begründet wird die Nachforderung mit der Tatsache, dass der Existenzgründerzuschuss für den Betroffenen im Dez 07 auslief.
Die Kasse wurde über das Auslaufen des Zuschusses vorzeitig informiert und um eine entsprechende Beitragseinstufung gebeten. Seither wurde eine Beitragsbemessungsgrenze (BBG) von rund 1.200 Euro zugrunde gelegt und davon 13.6 % ermäß. Beitragssatz berechnet.
Nun, quasi ein Jahr später, erhöht die Kasse diese BBG nachträglich auf rd. 1.800 Euro und legt die Beiträge entsprechend rückwirkend neu fest.
Fragen:
Ist es rechtens, dass die Kasse nach einem Jahr Nachforderungen stellen kann, wenn sie rechtzeitig und ordnungsgemäß. über die Veränderungen informiert wurde?
Ist es rechtens, dass die Kasse Jahr gebraucht, um einen aktuellen Abrechnungsstand herzustellen, und der Betroffen innerhalb von 2 Wochen den nachgeforderten Betrag zahlen muss? - Inzwischen ist eine erste Mahnung mit über 50 Euro Säumniszuschlag plus 6,70 Mahngebühren eingegangen -
ICH BRAUCHE SCHNELLE HILFE!! und danke im Voraus dafür.
30.11.2008 | 18:12

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragetseller,

die Festsetzung der Krankenkassenbeiträge für Selbständige erfolgt in der Regel vorläufig, da das tatsächliche Jahreseinkommen als Bemessungsgrundlage erst am Jahresende festgestellt werden kann.

Die Höchstgrenze für die Beitragsberechnung (Beitragsbemessungsgrenze) liegt für 2008 bei 3600 EUR. Als Mindestbeitrag ist der Beitrag aus einem Einkommen von 1863,75 EUR zu zahlen, lediglich für die Dauer eines Gründer-, Existenzgründerzuschusses oder beim Bezug von Einstiegsgeld sind Beitrage aus mindestens 1242,50 EUR zu zahlen.

Die Neuberechnung unterliegt keiner Frist, so dass die Neufestsetzung auch jetzt noch möglich ist.

Nach erster Einschätzung dürfte die Nachforderung der Kasse also gerechtfertigt sein. Sollte Ihr Einkommen falsch zugrunde gelegt worden sein, müßten Sie Widerspruch erheben.

Auch die Zahlungsfrist von zwei Wochen ist nicht zu beanstanden. Sie können und sollten jedoch versuchen, mit der Krankenkasse eine Ratenzahlungsvereinbarung zu treffen um weitere Säumniskosten zu vermeiden.

Am besten wenden Sie sich im persönlichen Gespräch an den Sachbearbeiter und stellen Ihre aktuelle finanzielle Situation dar.

Mit freundlichem Gruss

Lausch
- Rechtsanwältin -


Bewertung des Fragestellers 30.11.2008 | 20:30


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"Die Antwort war zwar inhaltlich überhaupt nicht in unserem Sinne. Aber dafür kann Frau Lausch nichts. Sie hat uns sehr schell und ausführlich über die Rechtslage aufgeklärt - und das am Sonntagabend! Tausend Dank dafür.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30.11.2008
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Die Antwort war zwar inhaltlich überhaupt nicht in unserem Sinne. Aber dafür kann Frau Lausch nichts. Sie hat uns sehr schell und ausführlich über die Rechtslage aufgeklärt - und das am Sonntagabend! Tausend Dank dafür.


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