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Krankengeldzahlung


| 01.10.2007 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler




Als selbstständiger Krankenpfleger habe ich in einer Rehamaßnahme Krankengeld bekommen.
Ich wurde als arbeitsfähig entlassen. Am Folgetag bin ich aber auf meine Lendenwirbelschmerzen erneut krankgeschrieben worden mit einer Erstbescheinigung und späteren Folgebescheinigungen.
Die Krankenkasse agumentiert, ich wäre ja gesund aus der Reha entlassen worden und da meine Lendenwirbelgeschichte eine andere Krankheit ist mit anderen Arzt und folglich einer Erstbescheinigung e.c.t. der Krankmeldung wieder drei Wochen warten muß, bis ich Krankengeldanspruch habe.
Krankengeldauszahlungsscheine hatte ich nicht mehr.

Meine Frage:
Ist die Kasse im Recht, dass ich, weil ich arbeitsfähig entlassen wurde und am nächsten Tag wieder auf ein anderes Krankheitsbild krankgeschrieben wurde eine drei Wochen Wartezeit habe um Krankengeldansprüche geltend zu machen?
01.10.2007 | 17:41

Antwort

von

Rechtsanwalt Michael Böhler
351 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ich gehe davon aus, dass Sie sich mit Krankengeld ab dem 22. Tag der Arbeitsunfähigkeit oder einer stationären Behandlung versichert haben. Diese Wartezeit gilt bei jeder neuen Arbeitsunfähigkeit. Ihren Angaben zufolge, sind Sie als arbeitsfähig entlassen worden, weshalb die Argumentation der Krankenkasse korrekt erscheint. Eine abschließende Beurteilung der Angelegenheit ist aber erst nach Einsicht in sämtliche den Fall betreffenden Unterlagen möglich, weshalb ich Ihnen rate, einen auf das Sozialrecht spezialisierten Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung zu beauftragen.

Ich bedaure, Ihnen zunächst kein für Sie günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2007 | 21:22

Ich denke es gibt hier noch kein Grundsatzurteil, da im Gegenzug die Krankenkasse mir in der Zeit der Nichtbewilligung die Beiträge abbuchen wollte und stoniert wurde. Keine Nachforderung!
Auch wenn ich den Leiter der Kasse persönlich kenne und als sehr korrekt einstufe, bleibt die Frage:

Gibt es ein Grundsatzurteil, was es den Kassen ermöglicht bei neuer Diagnose und neuer Krankmeldung den Entlassungstag als arbeitfähigen Tag zu bewerten.

Da ich in ca. 2 Monaten vor der Tür des Bundessozialgerichts wohne,Sie mir empfehlen einen spezialisierten Anwalt vor Ort aufzusuchen, gehe ich davon aus, dass die Beratung 40,-- Euro ihnen und Ihre Anwort , die in meinen "Augen" nichtssagend war genügt.
Hier geht es nicht um Geld.
Meine erste Frage war klar definiert.

Shalom

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.10.2007 | 09:26

Sehr geehrter Fragesteller,

ohne Akteneinsicht in Ihrem Fall eine konkrete und detaillierte Antwort zu geben, ist nicht möglich. Diese Plattform kann einen Gang zum Anwalt nicht ersetzen.

Wenn Sie von einem Arzt als arbeitsfähig angesehen wurden, kann sich die Krankenkasse auf diese Tatsache berufen(sofern die Diagnose richtig war).

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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