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Krankengeld ruht, wegen Überprüfung


| 01.10.2017 18:04 |
Preis: 30,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Krank seit 16.06.2017 bis 15.10.2017 mit verschiedene Diagnosen, am 25.09 kam eine neue Diagnose hinzu Depressionen, Schreiben von der Krankengeld, ihr Krankengeld ruht, bis auf weiteres, wegen Überprüfung, wir haben bis 15.09.2017 gezahlt. Wir kommen auf sie zu.

Die Depressionen war in einer anderen Blockfrist mit dabei vom Jahr 2015 bis 2017, danach war ich Arbeitsfähig, auch sind die 578 Tage, der alten Blockfrist nicht aufgebraucht.

Darf die Kasse das? Es steht nichts vom MDK da, auch kein Gutachten. Finde nichts in der Gesetzgebung.

Wie soll ich mein Lebensunterhalt bestreiten? Es ist auch kein Bescheid, auch ein Widerspruch steht nicht dabei?

Brauche dringend Hilfe!
01.10.2017 | 18:44

Antwort

von


50 Bewertungen
Am Mühlenkamp 3
31535 Neustadt am Rübenberge
Tel: 050349593324
Web: www.winkleranwaltskanzlei.com
E-Mail:
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Krankengeld wegen derselben Erkrankung wird grundsätzlich 78 Wochen innerhalb von drei Jahren (§ 48 SGB V). Dabei müssen Sie nicht am Stück krankgeschrieben sein. Die Zeiträume werden grundsätzlich addiert. Entscheidend ist, dass die Arbeitsunfähigkeit auf demselben, medizinisch Leiden beruht, das weiterhin besteht. Sind Sie bereits krankgeschrieben und es tritt eine weitere Erkrankung hinzu, wird die Leistungsdauer von 78 Wochen aber auch nicht verlängert, § 48 Abs. 1 Satz 2 SGB V. Der Grund für die Zahlungseinstellung kann hier nicht abschliessend festgestellt werden. Bei vermuteter Genesung wird i.d.R. ein MDK Gutachten angefordert. Sie sollten zur Klärung die Krankenkasse kontaktieren. Die ist zur Beratung/ Auskunft verpflichtet. Ggf. können Sie gem $ 43 SGB I auch vorläufige Leistungen beantragen. Sie sollten dann ggf. auch einen örtlich ansässigen Sozialrechtler/ Sozialrechtlerin zur Beratung heranziehen. Ggf sollte die Leistung dann auch zunächst im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes versucht werden zu erreichen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Kevin Winkler, LL.M. (AUS)

Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2017 | 18:53

Danke, das weiß ich alles! Ich wollte wissen, ob die Krankenkasse das darf! Es steht einfach nur im Brief ,sowie telefonisch nachgefragt, wir überprüfen, und damit ruht es, wegen der neue Diagnose! Wir melden uns, sie sagen auch nicht ,das danach nicht weitergezahlt wird. Es ist kein Bescheid, einfach ein Zweiteiler.

Mehr steht im Brief auch nicht!! Einfach eingestellt.

Eilantrag ist gestellt.

Nochmal , darf die Kasse das?? An welchen Paragraph stützt sich die Kasse! es ruht einfach, wegen neuer Diagnose, wegen Überprüfung.



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.10.2017 | 19:00

Die Krankenkasse darf Leistungen einstellen, wenn die Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. Deshalb ist hier zunächst zu klären, aus welchem konkreten Grund die Einstellung erfolgt ist. Wenn die Krankenkasse hier keine Auskunft erteilt, ist ggf Akteneinsicht zu nehmen. Dann kann auch die weitere rechtliche Prüfung hinsichlich der Frage erfolgen, ob sie das im konkreten Fall darf.

Bewertung des Fragestellers 01.10.2017 | 19:08


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"Ein Debakel, sorry, aber google kann ich selber. Ich erklärte das es eine Überprüfung ist, und keine Ablehnung, und es ruht. Und da muss es was geben in der Gesetzgebung. Auch fragte ich nicht nach, wie lange ich Krankengeld habe, und was ein Zutritt ist. Ich wollte wissen, ob sie das darf, letztlich verneinen sie, nur bei einer Ablehnung. ES GING um eine reguläre Krankmeldung die mit einer zusätzlich Krankheit belastet worden war, und damit eine Einheit bilden zur Ersterkrankung seit 16.06.2017, damit hab ich auch weiter Anspruch.
Bye"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 01.10.2017
1/5.0

Ein Debakel, sorry, aber google kann ich selber. Ich erklärte das es eine Überprüfung ist, und keine Ablehnung, und es ruht. Und da muss es was geben in der Gesetzgebung. Auch fragte ich nicht nach, wie lange ich Krankengeld habe, und was ein Zutritt ist. Ich wollte wissen, ob sie das darf, letztlich verneinen sie, nur bei einer Ablehnung. ES GING um eine reguläre Krankmeldung die mit einer zusätzlich Krankheit belastet worden war, und damit eine Einheit bilden zur Ersterkrankung seit 16.06.2017, damit hab ich auch weiter Anspruch.
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