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Krankengeld für freiwillig gesetzlich Versicherte Vorerkrankung


| 25.03.2010 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Diplom-Jurist Alexander Sauer


| in unter 2 Stunden

Guten Tag,
Als freiwillig Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse habe
ich ab der 7.ten Woche Anspruch auf Krankengeld. Bis zum 6.12. 09
habe ich Krankengeld bezogen. Danach war ich nicht mehr krankgeschrieben. Erneut erkrankt bin ich seit dem 1.2.2010 fortlaufend mit der selben Diagnose. Die Krankenkasse zahlt jetzt erst seit dem 15.3. 2010 ( nach 7 Wochen Krankengeld). Muss die Zahlung nicht schon ab dem 1.2. erfolgen, da es ja um die gleiche Krankheit ( Vorerkrankung) geht und das Krankengeld bei Angestellten auch nach 6 Wochen gezahlt wird und der Arbeitgeber nicht erneut 6 Wochen den Lohn fortzahlen muss.Die Kassen beruft sich mit der Verweigerung auf $46 SGB V.

Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 79 weitere Antworten zum Thema:
25.03.2010 | 11:59

Antwort

von

Rechtsanwalt Diplom-Jurist Alexander Sauer
81 Bewertungen
Sehr geehrte Fragestellerin,

sie sollten gegen die Ablehnung Widerspruch einlegen. Wenn es sich um eine Krankschreibung wegen der selben Krankheit handelt, muß Ihnen vom 1.2 an Krankengeld gezahlt werden.

§ 46 S. 2 SGB V ist eine Spezialregelung für in der Künstlersozialversicherung Versicherte. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, haben Sie nicht geschildert.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß


Nachfrage vom Fragesteller 25.03.2010 | 12:51

Guten Tag,

Künstler bin ich nicht aber hauptberuflich selbständig (§ 44 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2)und habe mich im im letzten Jahr nach der entssprechenden Änderung durch den Gesetzgeber(Außerkraftsetzung aller Krankengeld Wahltarife zum 31.7.2009) für den Bezug des gesetzlichen Krankengeldes gegen Zahlung des allgemeinen Beitragsatzes von 14.9 % entschieden. Wie verhält sich mit den hauptberuflich Selbständigen?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.03.2010 | 16:25

Sehr geehrte Fragestellerin,

für Sie gilt dann leider § 49 Abs. 1 Nr 7 SGB V mit der Folge des Ruhens des Krankengeldanpruches auch für die Wiederholungserkrankung, da Sie eine Wahlerklärung abgegeben haben.

Mit freundlichem Gruß

Bewertung des Fragestellers 2010-03-26 | 15:18


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 2010-03-26
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ANTWORT VON
Rechtsanwalt Diplom-Jurist Alexander Sauer
Mannheim

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