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Kostenübernahme "Unfrei" ebay


31.12.2004 10:57 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Morgen .

ich habe als Gewerblicher Verkäufer vor einiger Zeit zwei Drucker bei ebay verkauft . Der Kunde war mit der ware nicht zufrieden . Nach einigem hin und her haben wir dem Käufer mitgeteilt das er die Ware zurück senden kann . Dieses solle er bitte Postfrei tun , wir würden nach eingang der Ware Kaufpreis und Versandkosten erstatten .

Der Kunde hat die Ware dann anstatt Postfrei an uns , als Unfrei zurück gesendet . Die Annahme unfreier Pakete wird aber durch uns abgelehnt. In der Auktion ist hinterlegt das alle Ebayverkäufe auf Grundlage unserer AGB stattfinden . Hier einmal der Link zur Auktion selber : http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=6720490602

Bei der Rücksendung des unfreien Pakets haben wir auf Grundlage unserer AGB die Annahme verweigert .
Der Kunde selber hat nun widerum die Annahme der Pakete verweigert und somit ist die Ware wieder unfrei auf dem Weg zu uns . Der Kunde wirft uns betrügerischer Verhalten vor und droht mit Anzeige und Anwalt .

Frage ist nun : Wer ist im Recht ? Können wir nicht vom Kunden verlangen die Ware postfrei an uns zurück zusenden ? Und den Unfreien Versand ablehnen? So wie es in unseren AGB steht , mit denen sich der Kunde ja einverstanden erklärt hat `?Die Angelegenheit uffert ja irgendwie aus , da mitlerweile ca. 40 euro Versandkosten von uns zu tragen sind . (Anstatt 9,70)

31.12.2004 | 11:41

Antwort

von


9 Bewertungen

Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihrer Anfrage kann ich folgendes mitteilen.

Soweit Sie sich mit dem Kunden darauf geeinigt haben, dass die Versandkosten von Ihnen erstattet werden, besteht bereits unabhängig von der Geltung Ihrer AGB eine Vereinbarung über die Rückabwicklung.

Ich würde daher dem Kunden mitteilen, dass Sie die Portomehrkosten in Rechnung stellen werden, da dieser sich nicht an die vereinbarte Rückabwicklung gehalten hat.

Im übrigen stellt eine unfreie Versendung nicht den üblichen Fall dar, so dass der Kunde nicht davon ausgehen darf, dass Sie die Sendung so akzeptieren.

Hinsichtlich Ihrer AGB lässt sich Ihrer Angebotsseite entnehmen, dass diese nur über einen Link von der Angebotsseite aus erreichbar sind. In einem solchen Fall ist es umstritten, ob die AGB tatsächlich in den Vertrag mit einbezogen werden. Ich rate deshalb an, die AGB mit auf die Angebotsseite zu setzen, da dann in jedem Fall von einer dem Kunden zumutbaren Kenntnisnahme derselben auszugehen ist. Sollten Ihre AGB zu umfangreich sein und die Angebotsseite zu unübersichtlich machen, sollten Sie zumindest die in der Praxis wichtigsten Regelungen mit auf die Angebotsseite nehmen und dann darauf hinweisen, dass die weiteren Einzelheiten der AGB über die genannten Links einsehbar sind.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Falk Brorsen
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

Braunschweig

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