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Kosten Umgang, Krankenversicherung.


04.12.2004 15:28 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Zunächst meine Daten. Ich bin seit 2002 geschieden, zwei Kinder (91/92 geb.) leben bei mir. Ich habe nie Unterhalt für mich gefordert. Der Kindesunterhalt ist bislang immer eingeklagt worden. Seit 02/04 zahlt er nur noch die Hälfte, seit November (12. Geb. Sohn) nichts mehr.
Da ich seit der Trennung 2000 von dem geschiedenen Ehemann permanent verfolgt, terrorisiert worden bin, musste ich im Sommer diesen Jahres umziehen. Da ich freiberuflich arbeite habe ich erhebliche Einkommenseinbussen.
Der Vater hat nun wegen meiner Klage das Sorgerecht verloren. Er will erneut auf Kindesumgang klagen, obwohl ich keine Einwände gegen die geforderte Regelung habe. Ich bringe die Kinder einmal monatlich für das Besuchswochenende, das zweite Wochenende (280 km Entfernung) soll der Vater organisieren und bezahlen.Das verweigert er und sagt, auf diese Weise würde ich den Umgang verhindern.
Jetzt will er die Kinder aus der gesetzlichen Versicherung bei ihm abmelden, damit ich die Kosten für die private Versicherung tragen muss.
Er ist arbeitslos, über 50 und findet keine Stelle.Den Unterhalt lasse ich (wenn auch ohne Erfolg) Zwangsvollstrecken.
Fragen: Muss ich die Reisekosten der Kinder tragen, wenn er nicht leistungsfähig ist?
Darf er die Kinder aus der KV abmelden, obwohl mein Einkommen zur Zeit max. auf seinem Niveau liegt?
Ich bin am Rande meiner finanziellen und seelischen Leistungsfähigkeit, er will mich in Prozess um Prozess verwickeln, inzwischen ohne Anwalt.
Sehr geehrte Ratsuchende,

zunächst einmal müssen Sie die Kosten für die Besuche Ihrer Kinder beim Vater nicht tragen. Der Vater besitzt ein Umgangsrecht, aber keine Umgangspflicht. Will er die Kinder also sehen, so muß er sie auf seine Kosten abholen und auch wieder zurückbringen. Sie sind nicht verpflichtet, auch noch die Kosten dafür zu tragen, wenn Sie die Kinder bringen und holen.

Was die Krankenversicherung angeht, so kann Ihr Ex-Mann die Kinder gar nicht aus der Krankenkasse abmelden. Die Kinder haben als seine leiblichen Kinder einen Anspruch auf kostenlose Mitversicherung im Rahmen der Familienversicherung über den Vater. Aufgrund der bestehenden gesetzlichen Versicherungspflicht müßte die Krankenversicherung einen entsprechenden Versuch, die Kinder "abzumelden" von sich aus ablehnen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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