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Kontosperrung


02.01.2009 22:23 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


| in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein Konto bei der Sparkasse Mittelthüringen .Mein Mann hat kein eignes Konto er ist nur verfügungsberechtigt, das Konto ist nur meines. Nun mein Problem mir wurde meine Kontoverfügung bei der Sparkasse eingestellt bzw eine Kontosperrung vorgenommen.Kann weder Geld noch onlinebewegungen ausführen.Mein Mann hatte noch Außenstände aus Jugendzeiten bei der Sparkasse Mittelthüringen .Da sein Gehalt auf mein Konto geht will mir die Sparkasse nun mein Konto nicht wieder entsperren.Da ich nun nicht mehr in Thüringen wohne sondern in Mecklenburg Vorpommern sind mir leider die Hände gebunden irgendwie an das Geld zu kommen.Mein Mann bekommt Gehalt das uns zu harz4 angerechnet wird.Mein Mann hatte vor zwei Wochen eine Eidenstattliche Versicherung abgelegt wegen dieser Sache .Könnten sie mir einen Rat geben wie ich wie ich mich Verhalten soll, ist das überhaupt rechtens das mein Mann seine Gläubiger mein Konto sperren dürfen .Wir brauchen das Geld dringend da wir 5 Kinder haben.Ich versuche seit einer Woche telefonich etwas zu erreichen.Nach mehreren Gesprächen und einer mündlichen Zusage einer Ratenzahlung hat mir die Sparkasse Mittelthüringen per Eilverfahren 500 Euro an ein Sparkasse in Rostock überwiesen wo ich nun noch 20 Euro Gebühr bezahlen mußte aber die Sperrung trotz Versprechen nicht aufgehoben hat.Zudem haben sie mir gleich ein Dauerauftrag eingerichtet .Wäre über ein Rat sehr dankbar da ich nun nicht weiß wie ich mich Verhalten soll.

Mit freundlichen Grüßen
02.01.2009 | 22:52

Antwort

von

Rechtsanwalt Robert Weber
685 Bewertungen
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Ich gehe davon aus, daß Ihr Konto im Rahmen einer Zwangsvollstreckung gegen Ihren Ehemann gepfändet wurde. Da Sie nicht Ziel der Zwangsvollstreckung sind, sollten Sie umgehend die Bank, die die Zwangsvollstreckung betreibt, zur Entsperrung binnen 14 Tagen auffordern. Wenn die Frist ungenutzt verstreicht, sollten Sie dann sofort eine Drittwiderspruchsklage gegen die Bank erheben. Auch sollte Ihr Ehemann einen Antrag auf Freistellung gemäß § 850 k ZPO stellen, da sein Gehalt unter der Pfändungsgrenze liegen dürfte.
Beides ist einigermaßen kompliziert, Sie sollten sich deswegen an einen Rechtsanwalt wenden.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung


Nachfrage vom Fragesteller 05.01.2009 | 00:20

hallo,
nein das Konto wurde nicht im Rahmen einer Zwangsvollstreckung
gegen mein Mann gepfändet lediglich meine Verfügung wurde direkt von der Filiale gesperrt.Es liegt keine Pfändung vor.
Da mein Mann sein Gehalt auf das Konto geht versuchen sie an das Geld zu kommen .Ich habe nun auch nichts in der Hand um irgendwas unternehmen zu können sie haben mir auch kein Schreiben dazu geschickt.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.01.2009 | 00:46

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn ich Sie nunmehr richtig verstanden habe, hat die Bank Ihr Konto gesperrt, weil Ihr Mann Schulden bei der Bank hat.

Wenn Sie mit den Schulden nichts zu tun haben (sprich gegenüber der Bank keine Schuldübernahme erklärt haben), sollten Sie die Bank schriftlich mit 7 Tagen Frist auffordern, das Konto freizugeben. Zudem sollten Sie sich an die BaFin (Bundesfinanzaufsicht) wenden, und dieser den Sachverhalt melden.

Zusätzlich sollten Sie bei einer anderen Bank ein Konto eröffnen. Wenn bereits vorhanden, können und sollten Sie die Bank auffordern, das Guthaben auf das andere Konto zu überweisen. Ansonsten sollten Sie nach erfolgter Kontoeröffnung die Bank auffordern, das Geld auf das andere Konto zu überweisen.

Wenn die Bank nicht reagiert, sollten Sie Klage auf Auszahlung des Guthabens erheben.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

ANTWORT VON
Rechtsanwalt Robert Weber
Berlin

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