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Komplikationen in der Frühschwangerschaft - Versicherung zahlt Rücktritt nicht


| 16.06.2017 10:13 |
Preis: 75,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um eine Flugreise nach Japan und die Philippinen, die ich im November 2016 gebucht habe und die in Mai/Juni 2017 stattfinden sollte. In der Zwischenzeit bin ich unerwartet schwanger geworden, die Reise hätte im 2.-3. Schwangerschaftsmonat stattgefunden. Da es mir körperlich zu diesem Zeitpunkt nicht gut ging (Hyperemesis gravidarum), haben wir die Reise 1 Woche vor Antritt abgesagt. Das Versicherungsunternehmen hat innerhalb von 10 Tagen folgendes geantwortet und gleichzeitig auf die Versicherungsbedingungen gewiesen: "Die abgeschlossene Versicherung sieht diese Art der Rückerstattung nicht vor, eine Schwangerschaft mit deren natürliche Beschwerdesymtome ist eine natürliche Situation und keine Krankeit so weit Sie nicht stationär aufgenommen wären." Allerdings wurde in diesem Formular alleinig folgender Punkt als Ausschluss eines Reiserücktritts bei Schwangerschaft aufgeführt: "vom Versicherungsschutz dieser Versicherungspolice ausgeschlossen: Jede Schadensersatzforderung, die entsteht durch... a)... e) freiwillige Schwangerschaftsunterbrechungen... f)...."
Nun meine Frage an Sie: ist es Rechtens, dass die Versicherung in diesem Fall nicht zahlt und ist es sinnvoll, weitere juristische Maßnahmen einzuleiten?

Herzlichen Dank für Ihre Antworten!!
16.06.2017 | 11:58

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Im Leistungsschutz der Reiserücktrittsversicherungen ist in der Regel ein Rücktritt vom Reiseantritt im Rahmen einer Schwangerschaft dann umfasst, wenn die Reise aufgrund der Schwangerschaft nicht möglich oder nicht zumutbar ist.

Dies ist bei Komplikationen der Fall, wobei tatsächlich ein Arzt darüber zu befinden hat, ob dies in Ihrem persönlichen Fall so ist.

Bescheinigt Ihnen Ihr Arzt also die Hyperemesis gravidarum und eine damit in Zusammenhang stehende Unmöglichkeit der Reise, so müssen Sie das Attest bei der Reiserücktrittsversicherung einreichen und nochmals auf Erstattung der Reisekosten bestehen.
Meines Erachtens hat die Versicherung zu zahlen.

Sollte sich die Versicherung auch dann weiterhin weigern, so sollten Sie Ihre Anbsprüche anwaltlich, notfalls gerichtlich durchsetzen.
Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 21.06.2017 | 21:12


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