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Kompletter Telefonausfall (geschäftlich)5-6 Tage


02.12.2004 12:44 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Hallo,
ich möchte Regressansprüche gegen die Deutsche Telekom stellen.
Ich betreibe ein Einzelhandelsfachgeschäft mit einem Lieferservice frei Haus.(Tiernahrung)
Kunden bestellen per Telefon ihre Tiernahrung, wir liefern es aus.
Im Ladengeschäft benötige ich die Telefonleitung, um den Kunden die bargeldlose Zahlung zu ermöglichen.
Beides war mir in der Zeit von Freitag, 26.11.2004 bis einschließlich Dienstag, 30.11.2004 nicht möglich.Mittwoch ging der Anschluss teilweise, dann war er wider für ca.4 Stunden unterbrochen.
Ich habe die Störungsstelle 2x täglich per Handy auf die Störung aufmerksam gemacht und betont, dass es sich um einen Geschäftsanschluss handelt.
Hierdurch sind mir viele telefonische Bestellungen entgangen.
Die Kunden im Ladengeschäft konnten nicht mit ihrer Geldkarte zahlen, so auch hier Umsatzeinbußen.
Heute ist Donnerstag und es funktioniert wieder.
Meine Frage:
Wie und in welcher Höhe kann ich Schadenersatz geltend machen?

Vielen Dank im Vorraus für Ihre Mühe
blumenmeer

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn (1) die Störung auf Gründen beruht, die die Deutsche Telekom zu vertreten hat und (2) die Störungsbeseitigung schuldhaft nicht unverzüglich beseitigt worden ist. Unverzüglich bedeutet hierbei: Ohne schuldhaftes Zögern. In der Regel sehen die AGB (zumindest bei Geschäftskundenverträgen) eine sog. Reaktionszeit und eine Störungsbeseitigungsfrist vor. Sehen Sie das bitte zunächst in Ihren Vertragsunterlagen nach.

Oft sind auch Regelungen bezüglich Schadensersatz und dessen Geltungmachung enthalten. Sehen Sie bitte auch hier in Ihn Unterlagen nach, ob hier Form- und Fristregelungen gelten oder Haftungsausschlüsse geregelt sind. Ist letzteres der Fall, wird zu prüfen sein, ob die entsprechenden Regelungen rechtswirksam sind.

Den Schadensersatzanspruch müssen Sie auf jeden Fall schriftlich geltend machen.
Was die Höhe angeht, so müssen Sie anhand Ihrer Geschäftsbuchführung ermitteln, wie hoch Ihre durchschnittlichen täglichen Umsätze bei der telefonischen Bestellabwicklung sind. Sie können dann aus einem Vergleich zwischen dem Durchschnitt und den tatsächlichen Zahlen im Störungszeitraum ermitteln, wie hoch Ihre entgangener Gewinn ist. Das ist der Betrag, den Sie sodann als Schadensersatz geltend machen können.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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