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Körperverletzung & Beleidigung


03.12.2014 02:15 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um eine optimale Strategie nach einer Auseinandersetzung (mit strafrechtlichen Folgen) nach einem Weinfest.


Ich bin nach einem Weinfest in einen Streit mit einer jungen Frau auf dem Heimweg geraten:
Während ich in einer Seitenstrasse uriniert habe, wurde ich von der besagten Frau beschimpft (was ein, mich begleitender, Freund bezeugen kann) daraufhin, rief ich der jungen Frau erbost "verpiss dich du Hure" hinterher, worauf sie mir einen halben Lieter Wein ins Gesicht schüttete. Aus Reflex habe ich ihr mit der flachen Hand auf die Wange geschlagen, worauf ein grosses Wortgefecht zwischen der Frau, ihrer weiblichen Begleitung, und weiteren Passanten in meine Richtung entstand. Ich lief weiter um der Situation aus dem Weg zu gehen und traf dann auf die Polizei, welche von der Freundin der Frau gerufen wurde.

Ich habe vor Ort keine Aussage, und keinen Alloholtest gemacht, eine Aussage der Frau liegt vor. Ich habe wenige Tage darauf einen Brief mit einem Formular zu meiner Aussage und Person bekommen, sowie eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Meine Frage ist nun was das beste Vorgehen ist um den Schaden zu minimieren und Einträge ins Strafregister zu vermeiden.

Mein erster Gedanke war meine Position ehrlich zu schildern und anzubieten mich beim Opfer für die Tat zu entschuldigen.

Ich freue mich auf rechtliches Feedback und Tips.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten auf jeden Fall ohne Kenntnis der Akten zunächst keine Aussage bei der Polizei machen, weder per Anhörungsbogen noch persönlich. Dazu haben Sie das Recht und das kann Ihnen später auch nicht zum Nachteil entgegen gehalten werden. Lediglich die Angaben zur Person müssen (!) Sie machen.

Optimal wäre es, eine/n Anwalt/in mit der Akteneinsicht zu beauftragen und dann eine Verteidigungsstrategie festzulegen.

Das könnte durchaus auch eine - wie Sie es vorhaben - Entschuldigung bei der Geschädigten beinhalten. Sollte das Verfahren nach Jugendstrafrecht (14 bis 21 J.) geführt werden, wäre das für eine sog. Diversion (= Absehen von einer Verfolgung) hilfreich, 45 Absatz 2 Satz 2 JGG.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ergänzung vom Anwalt 03.12.2014 | 03:40

Meine Ausführungen beziehen sich auf deutsches Recht.
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