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Können wir als Ehegatten die Eigenheimzulage ein zweites Mal beantragen?


13.11.2004 14:23 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Meine Frau und ich beabsichtigen einen Grundstück mit einem Abrisshaus am 17.11.04 notariell zu kaufen. Aus dieses Grundstück wollen wir einen Neubau mit Einzug in 2005 erstellen. Ziel: Einreichung des Bauantrages in 2004. Für das Haus in dem wir jetzt wohnen haben wir bereits eine 10e- Förderung (1995) bekommen. Wir haben 4 Kinder.

1. Bekommen wir ein zweites Mal die Eigenheimförderung (Eigenheimzulage) komplett (Grundförderung + Kinderzulage) ?

2. Bekommen wir 8 Jahre Eigenheimzulage, wenn die komplette Kaufpreizahlung (=Eigentumsübertrag) für das Grundstück erst in Januar 2005 erfolgt, oder ist es sinnvoller die Kaufpreiszahlung bis spätestens 31.12.2004 zu vereinbaren ?

3. Was passiert wenn der Bauantrag abgelehnt wird, und eine Nachbesserung oder Neuantrag erst in 2005 erstellt werden kann ?
13.11.2004 | 14:47

Antwort

von


6 Bewertungen
Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de



In Beantwortung Ihrer Fragen teile ich Ihnen mit:

· Die Eigenheimzulage kann pro Person nur einmal in Anspruch genommen werden. Ehegatten können die Zulage grundsätzlich für insgesamt 2 Objekte beantragen.
· Die EigZul können Sie beantragen, Nutzen und Lasten auf Sie übergegangen sind und die Wohnung eigengenutzt wird.
· Was passiert, wenn Sie den Antrag erst im nächsten Jahr stellen, kann keiner vorhersagen. Es wird in diesem Zusammenhang verwiesen auf die aktuelle politische Situation. Es liegt an ein Artikel aus dem Spiegel vom 22. Oktober 2004. Aufgrund dieser Entwicklung können Sie auch nicht sicher sein, dass Sie 8 Jahre gefördert werden, auch, wenn Sie dieses Jahr noch den Antrag stellen.

SUBVENTIONSABBAU

Bundestag beschließt Ende der Eigenheimzulage

Gegen die Stimmen der Opposition hat der Bundestag beschlossen, die Eigenheimzulage zu kippen. Stattdessen will Rot-Grün künftig mehr in die Bildung investieren. Jetzt kommt das Thema vor den Bundesrat.

Berlin - Union und FDP lehnen eine Abschaffung der größten Einzelsubvention des Bundes von 2005 an ab. Voraussichtlich wird in einem Vermittlungsverfahren zwischen Länderkammer und Bundestag nun ein Kompromiss ausgelotet. Im Bundesrat stehen die Pläne Ende November auf der Tagesordnung.

CDU/CSU halten die Staatshilfe für unverzichtbar zur Schaffung von mehr selbst genutztem Wohneigentum. Rot-Grün dagegen nennt die vor acht Jahren eingeführte Eigenheimzulage nicht mehr zeitgemäß und bezweifelt ihre Wirkung. Es sei besser, die frei werdenden Milliarden-Mittel in Zukunftsprojekte zu investieren.

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) appellierte bei den abschließenden Parlamentsberatungen an die Union, ihre Blockade aufzugeben. Die Streichung der Milliardenhilfe sei eine Nagelprobe für die von Parteien und Wissenschaftlern geforderte Erhöhung der Investitionen in Bildung und Forschung. Deutschland stehe beim Anteil der Bildungsmittel an öffentlichen Ausgaben in Europa an vorletzter Stelle. Die Opposition könne sich zudem nicht immer dann verweigern, wenn es mit dem auch von ihr verlangten Subventionsabbau Ernst werde.

Die Eigenheimzulage wurde Anfang des Jahres bereits um 30 Prozent gekürzt. Bei einer Abschaffung wären von 2005 an keine neuen Anträge mehr möglich. Altfälle würden aber weiter finanziert. Die Koalition will mit Einsparungen von bis zu 7 Milliarden Euro bis 2008 mehr Geld in Bildungs- und Forschungsprojekte investieren.

Die Union argumentiert, Deutschland rangiere unter den 15 alten EU-Ländern beim Wohneigentum auf dem letzten Platz. Die Zulage sei nicht nur für die Familienförderung wichtig, sondern auch für die private Altersvorsorge und die gesamte Wirtschaft. Der Bundesverband Fertigbau nannte eine Abschaffung verheerend für die Bauwirtschaft. Jedes sechste Haus würde nicht mehr gebaut, erklärte Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas.

Der CDU-Abgeordnete Christian von Stetten warf der Regierung Vertrauensbruch vor und verwies auf den Kompromiss von Bundestag und Bundesrat vom Dezember. "Der Bundesrat hat sich eindeutig positioniert und fordert die Beibehaltung der Eigenheimzulage", sagte er mit Blick auf die Mehrheit in der Länderkammer von unionsregierten Ländern. Mit ihrem erneuten Vorpreschen gehe die Regierung unehrenhaft mit den Betroffenen um. Der FDP-Finanzexperte Carl-Ludwig Thiele warf der Regierung eine als Subventionsabbau verkappte Steuererhöhung vor. Das Vorgehen der Regierung schaffe weitere Planungsunsicherheiten zum Schaden von Konjunktur und Wachstum.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung
Mit freundlichen Grüßen
(Regine Filler)
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 13.11.2004 | 16:18

Habe ich richtig verstanden:

- Für uns (Ehegatten) wird für das zweite Objekt nochmals die Grundzulage + die Kinderzulage gewährt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.11.2004 | 10:50

Ja, Ehegatten können bei insgesamt zwei Objekten gefördert werden, wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen.
Mit freundlichen Grüßen
Filler, Rechtsanwältin



ANTWORT VON

Göttingen

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