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Klage wg. HWS-Distorsion: Medizinisches Gutachten verweist auf Bagatellgrenze


01.11.2014 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe folgende Fragen:
Nach einem von mir unverschuldeten Heck-Auffahrunfall weigerte sich die gegenerische Versicherung, Schmerzensgeld und Verdienstausfall zu zahlen.
Daher habe ich Klage eingereicht.
Ich war 4 Wochen wg. HWS-Distorsion krank geschrieben und mir entstanden Honorarausfälle.
Weiterhin sehe ich auch psychische Nachwirkungen des Unfalls.


Es wird eine Gewschwindigkeitsänderung von 6,5 km/h angenommen. Der medizinische Gutachter verneint einen Zusammenhang mit Hinweis auf die Bagatellgrenze.

Was tun?
Ich war krank geschrieben, eindeutig arbeitsunfähig und habe - völlig unverschuldet - nun nicht nur den Verdienstausfall, sondern noch die eigenen und gegnerischen Prozesskosten zu tragen. Leider bestand kein Verkehrsrechtsschutz, so dass ich mit mehreren tausend Euro in Vorleistung gehen musste, um die Gerichtskosten und Gutachter (technisch und medizinisch) zu zahlen.

Ein gerichtlicher Termin fand noch nicht statt.
Mein behandelnder Orthopäde hat ein Gegengutachten erstellt, das mein Anwalt zum Streitgegenstand gemacht hat.
Soll die Sache weiterbetrieben werden, muss ich für eine Weiterleitung meines Gegengutachtens und Stellungnahme der beiden Gutachter nochmals je EUR 1500,00, also EUR 3000,00 einzahlen.
Der Ton des Richters liest sich tendenziös, er folgt voll und ganz den beiden Gutachtern, vor denen ich im Übrigen schon zuvor gewarnt wurde.
Der Streitwert beträgt ca. 14.000 Euro.

Frage 1: Hätte ich die Gutachter schon im Vorfeld der Untersuchung ablehnen können, wie ein anderer Arzt mir sagte?
Frage 2: Auch wenn es schwer aus dem Stand zu sagen ist - gibt es Erfahrungswerte für die Erfolgsaussichten bei HWS-Distorsionen bei geringen Aufprallgeschwindigkeiten?


Vielen Dank für Ihre Hinweise.
01.11.2014 | 13:10

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass bereits ein gerichtliches Gutachten eingeholt worden ist, also keine Parteigutachten, sondern ein gerichtlich bestellter Gutachter.

In diesem Fall müssten Sie dieses Gutachten mit einem Parteigutachten angreifen, notfalls in der Berufungsinstanz. Die Parteigutachter können Sie allerdings jederzeit ablehnen. Ein gerichtlich Bestellter nur mit ausreichenden Gründen, beispielsweise wegen Befangenheit.

Falls noch kein gerichtliches Gutachten eingeholt worden ist, so wäre dieses erst einmal abzuwarten.

Hinsichtlich der Rechtsprechung gäbe es diese zwar, allerdings liegen dieser ebenfalls Gutachten zu Grunde, auf die es ankäme und im Urteil lediglich darauf Bezug genommen wird, sodass dieses keine Wirkung entfalten würde.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie rechtliche Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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