Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.313
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

KindesUnterhalt nach Heirat ohne Adoption


06.11.2004 23:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag
Ich habe eine Tochter mit 8 Jahren, diese wohnt bei Ihrer Mutter.
Wie waren nicht verheiratet und lebten auch nie zusammen, wir
hatten eine kurze Beziehung.
Bis heute habe ich regelmässig Unterhalt an das Jugendamt bezahlt und zahle weiterhin regelmässig ans Jugendamt.
Nun erhielt ich ein Schreiben vom Jugendamt, indem mir wörtlich mitgeteilt wird:

Die Mutter meiner Tochter hat geheiratet und den
Nachnamen Ihres Ehemannes angenommen. Auch
meine Tochter hat nun diesen Nachnamen und nicht mehr Ihren Geburtsnamen (Nachname der Mutter) angenommen.
Es handelt sich hierbei nicht um eine Adoption!

Frage:
Ändert sich irgend-etwas an meinen Unterhaltsleistungen an das Jugendamt ?
Muss ich die Namensänderung hinnehmen ?
Wie kann ich sicher sein, dass das Kind nicht adopiert wurde ?
Kann ich meine Unterhaltszahlungen einstellen ?


Dem Anwalt oder der Anwältin für die Beantwortung Recht Schönen Dank

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Morgen,

gegen die sogenannte Einbenennung, also die Änderung des Nachnamens des Kindes, haben Sie keine rechtliche Möglichkeit. Nur dann, wenn das Kinder vorher Ihren Nachnamen getragen hätte, hätte es Umbenennung nur mit Ihrer Einwilligung erfolgen dürfen.

Die Namensänderung ändert auch an Ihrer Unterhaltsverpflichtung nichts.

Eine Adoption des Kindes, die ja juristisch Ihre Vaterstellung beseitigen würde, ist nur mit Ihrer Einwilligung möglich. Insoweit können Sie sicher sein, daß eine Adoption nicht vorliegt. Das Zustimmungserfordernis hat der Gesetzgeber übrigens nicht nichtehelichen Kindern erst ab 1998 ins Gesetz aufgenommen, bis dahin ging die Gesetzgebung davon aus, daß bei Nichtvorliegen einer Ehe der Vater auch keine Bindung zum Kind habe...

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax. 04941 60 53 48
e-mail info@fachanwalt-aurich.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59201 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in kürzester Zeit zufriedenstellend beantwortet. Eine Nachfrage meinerseits wurde ebenfalls schnell und in mir verständlicher Sprache ausschöpfend beantwortet. Ich habe als Nichtjurist den Eindruck dass man ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke für die klare, schnelle Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Kurz pregnant auf den Punkt. So soll es sein. ...
FRAGESTELLER