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Kind soll zukünftig bei Oma aufwachsen


| 10.12.2011 21:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Mein Mann und ich haben beide das gemeinsame Sorgerecht für unsere Tochter, die 2,5 Jahre alt ist.
Wir sind uns einig, dass unsere Tochter zukünftig bei der Oma aufwachsen sollte, die Oma möchte das natürlich auch. Die Oma wohnt weiter von uns weg aber auch in Deutschland. Müssen wir dafür das Sorgerecht abgeben? Oder die Pflegschaft übertragen lassen, oder ähnliches? (Man kann unsere Tochter nicht fragen, wo sie lieber aufwachsen würde, denn sie spricht (noch) nicht.) Oder kann sie einfach bei der Oma wohnen, die unsere Tochter bei sich anmelden würde, ohne dass man vorher z.B. mit dem Jugendamt in Verbindung treten müsste, Sorgerechtsfragen etc. Wir können ja auch von hier aus (per Post) alles, was so ansteht, Kindergarten -und Schulbesuchsanträge und ähnliches unterschreiben. Wie gesagt, mein Mann, die Oma und ich sind uns alle einig, dass es das beste für unsere Tochter wäre, bei ihr aufzuwachsen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie vorab, dass meine nachstehenden Ausführungen nur eine erste rechtliche Einschätzung auf der Grundlage Ihrer Angaben darstellen können. Der Umfang meiner Beratung ist dabei durch die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des § 4 RVG begrenzt.

Wenn Sie sich mit Ihrem Mann und der Oma einig sind, können Sie Ihre Tochter ohne Zustimmung einer Behörde, etwa des Jugendamtes, bei der Oma aufwachsen lassen. Ihnen steht nämlich als Teil des Sorgerechts auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu. Dieses üben Sie dadurch aus, dass Sie mit der Oma ein sog. "privates Pflegeverhältnis" vereinbaren. Sie behalten dabei die elterliche Sorge, so dass die Oma alle wichtigen Entscheidungen (Kindergarten, Schule, Arztbehandlungen) nicht ohne Sie treffen darf.

Eine Mitwirkung des Jugendamtes ist nicht erforderlich, sofern die Eltern eine einvernehmliche Entscheidung darüber treffen, dass das Kind bei der Großmutter aufwachsen soll.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben. Für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen stehe ich zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 11.12.2011 | 14:52


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