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Kind GKV oder PKV


17.12.2008 19:10 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 62 Jahre alt und seit 30 Jahren privat versichert, da ich freiberuflich tätig war und stets über der Beitragsvemessungsgrenze lag. Seit 11/2 Jahren bin ich nun nochmals als Angestellter tätig und liege mit meinem Einkommen von ca. 40.000 Euro im Jahr unter der Bemessungsgrenze. Meine Frau ist als Teilzeitbeschäftigte im Angestelltenverhältnis pflichtversichert. Unser Sohn (14 Jahre) ist bei mir privat mit versichert, da ich ja stets der besser verdienende Teil war.
Für mich ist aufgrund des Alters ja eine Rückkehr in die GKV ohnehin nicht möglich.
Frage: Ist eine Rückkehr und beitragsfreie Versicherung meines Sohnes in die GKV meiner Frau möglich ?
Ich bin zwar immer noch der besser verdienende Teil der Familie, muss auch privat versichert bleiben, liege aber mit meinem Einkommen nun unter der Versicherungspflichtgrenze.
Ich habe mal gehört, dass diese Voraussetzung genügt, um einen Wechsel meines Sohnes in die GKV möglich zu machen.
17.12.2008 | 19:42

Antwort

von


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Tel: 0 61 31 / 333 16 70
Web: www.ra-freisler.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Schilderungen beantworte ich Ihre Frage in einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt:

Ihre Fragestellung ist gesetzlich geregelt in § 10 SGB V. Da dieser mehrere Voraussetzungen besitzt und auch auf mehrere Einkommensberechnungen abstellt, sollten Sie sich konkret an die Krankenkasse Ihrer Frau wenden, um die Frage der Versicherungsmöglichkeiten zu klären.

§ 10 SGB V regelt die Familienversicherung. Nach dessen Voraussetzungen sind Kinder, dessen Elternteile zum einen privat zum anderen gesetzlich versichert sind, nicht (!) in der Familienversicherung des gesetzlich Versicherten versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist, § 10 III SGB V.

Da Sie schildern, dass Ihr Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze bzw. monatlich 1/12 davon liegt, sehe ich aus diesem Grund kein Ausschluss der Möglichkeit einer Familienversicherung.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung geben zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine abschließende rechtliche Bewertung Ihres Problems die Kenntnis des vollständigen Sachverhaltes erfordert. Im Rahmen dieses Forums können sich die Ausführungen aber ausschließlich auf Ihre Schilderungen stützen, und somit nur eine erste anwaltliche Einschätzung darstellen.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Bitten beachten Sie, dass dabei weitere Kosten anfallen.

Gerne stehe auch ich Ihnen bei der weiteren Durchsetzung Ihrer Interessen zur Verfügung. Sollten Sie dies wünschen, können Sie sich jederzeit - gerne auch per eMail - mit mir in Verbindung setzen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -





Rechtsanwalt Martin P. Freisler
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