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Keine Rückgabe des Firmenlaptop


| 17.12.2010 19:44 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Wir haben im April einen ehemaligen Studienkollegen eingestellt und ihm Mai einen Firmenlaptop gekauft und übergeben. Da der Angestellte sich weigerte die ihm übertragenen Aufgaben zu erledigen, haben wir ihn Juni fristlos in der Probezeit gekündigt.
Er hielt sich zu der Zeit schon wieder in Tunesien mit dem Laptop auf und bat ihn bis zum Ende seiner Diplomarbeit zu behalten (November), da erst dann wieder in Deutschland sei.
Aus Kulanz haben wir ihn gelassen. Er hat nie in Abrede gestellt, dass es ein Firmenlaptop sei und immer bereit wäre diesen zurückzugeben. Das hat er mehrmals in Mails bestätigt.
Jetzt im Dezember sagte er, leider könne er den Laptop doch nicht abgeben und hätte auch kein Geld ihn abzukaufen, die Firma könne machen was sie will.
Welche rechtliche Schritte muss meine Firma jetzt angehen – das Problem ist, dass diese Person mittlerweile in Paris lebt (ohne dass ich eine Adresse hätte). Einzige Verbindung zu Deutschland ist die Uni, wo dieser seine Diplomarbeit abgegeben hat und seine Ex Familie (Frau und 4 Kinder) in Köln, wo er möglicherweise noch gemeldet ist. Kann ich hier einfach zur Polizei gehen und Anzeige erstatten

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage kann ich Ihnen anhand Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Strafanzeige können Sie als Geschädigter einer Straftat (hier könnte eventuell eine Unterschlagung vorliegen) auch hier in Deutschland erstatten.

Der Polizei bzw. der Staatsanwaltschaft wäre es dann möglich, mit Hilfe der französischen Behörden auch die aktuelle Anschrift Ihres ehemaligen Mitarbeiters zu ermitteln.

Allerdings würden Sie selbst dann, wenn der Täter wegen einer Straftat verurteilt wird (Sei es hier in Deutschland oder in Frankreich) Ihr Laptop nicht ohne weiteres zurückbekommen.

Hierfür müssten Sie noch zivilrechtlich gegen den Herrn vorgehen.

Sofern Ihr ehemaliger Mitarbeiter noch in Deutschland gemeldet sein sollte, also hier eine ladungsfähige Anschrift hat, könnten Sie Ihn auch hier verklagen.

Ansonsten müssten Sie die Klage in Frankreich erheben.

Hierfür würden Sie allerdings wieder die Anschrift in Paris benötigen.

Selbst wenn Sie mit einer solchen Klage – egal ob hier oder in Frankreich - erfolgreich wären, müssten Sie bedenken, dass Sie zunächst alle Kosten (z.B. Anwalts- und Gerichtsgebühren, evtl. Kosten für Übersetzungen und Gerichtsvollzieher) vorschießen müssten.

Außerdem ist es weiter möglich, dass das Verfahren so lange dauert, dass das Laptop am Ende nicht mehr viel wert ist.

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Bewertung des Fragestellers 19.12.2010 | 07:22


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