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Kautionsrückzahlung / NK Nachzahlung


09.12.2004 16:24 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Ich habe eine akute Frage zu einem Mietfall.
Nachdem ich die Sachlage kurz geschildert habe, wären folgende
Punkte wichtig zu wissen:

Liege ich mit meiner Einschätzung richtig ?
Können Sie rechtliche Schritte erfolgreich unternehmen ?
Welche Schritte wären notwendig ?
Was würde mich das Ganze ohne Rechtschutzversicherung kosten ?

Mein Mietverhältnis für ein kleines Büro (16 qm ohne Bad)
habe ich fristgerecht zum 30.11.04 gekündigt ( am 31.07.2004), und erklärte mich bei der Frage von Seiten
des Vermieters - ob ich auch früher rausgehen würde - bereit , zu dem Zeitpunkt auszuziehen, wenn er einen
neuen Mieter findet.

Der Vermieter hat einen neuen Mieter frühzeitig gefunden und ich bin ausgezogen.

Auf meine Kaution in Höhe von 474 € hörte ich bis heute nichts.
Meistens war der Vermieter nicht erreichbar oder hat auf meine Faxe nicht geantwortet.

Heute kam ein Schreiben:

gezahlte Kaution 474 €
vorraussichtl NK Nachzahlung 200 €
Inseratskosten 85,77 €

1. wurde von mir eine Warmmiete bezahlt - für einen Raum von 16 qm NK zu verlangen ist in meinen Augen schon frech
2. ich war in dem ganzen Jahr der Miete NACHWEISLICH max. 30 Tage in diesem Räumchen, da ich in Niederzier bei einer Consultingfirma
vor Ort als freier Mitarbeiter gearbeitet habe .. die Heizkosten können also nicht so hoch gewesen sein - da die Heizung immer aus war, wenn ich
nicht anwesend war.
3. der Wunsch das Büro früher zu vermieten, kam vom Vermieter und ausserdem hätte mich darauf hinweisen müssen, dass Kosten entstehen.
Hätte ich das gewusst, hätte ich anders gehandelt.

Noch eine allgemeine Frage:
Ist der Vermieter verpflichtet, die gezahlte Kaution zu verzinsen ?
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihr Vermieter muss Ihnen Ihre Kaution in voller Höhe zurückzahlen, wenn er gegen Sie keine Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr hat.

Nebenkosten kann er nicht verlangen. Sie haben eine Warmmiete. Darunter versteht man - vorbehaltlich Ihrer mietvertraglichen Regelungen, die ich nicht kenne - eine Inklusivmiete, so dass gesonderte Nebenkosten nicht anfallen.

Die Inseratskosten kann er Ihnen auch nicht abziehen. Diese könnte er allenfalls verlangen, da Sie ordnungsgemäß gekündigt haben und auf seinen Wunsch früher ausgezogen sind. Er könnte Sie nur verlangen, wenn Sie auf Ihren Wunsch vorzeitig gegangen wären und er dadurch Leerstand vermieden hätte.

Fordern Sie Ihn zur unverzüglichen Rückzahlung auf, setzen Sie eine Frist. Passiert nichts, beauftragen Sie einen Anwalt.

Die zu erwartenden Kosten hängen davon ab, wie sich die Sache entwickelt. Zahlt Ihr Vermieter z.B. nach dem Aufforderungsschreiben des Anwaltes, müssen Sie mit 1,3 Gebühren rechnen, also 58,50 EUR nebst MwSt. Wird ein Mahnbescheid erforderlich, kommen die Gerichts- und Anwaltsgebühren für das Mahnverfahren hinzu. Ist gerichtliche Durchsetzung nötig, erhält der Anwalt noch 1,2 Gebühren, wenn es zum Termin kommt, hinzu kommen 105 EUR Gerichtskosten.

Bedenken Sie: Wenn Sie den Anwalt einschalten, nachdem Sie den Vermieter unter Fristsetzung zur Zahlung aufgefordert haben, gehen die Kosten zu Lasten des Gegners, ebenso die Mahn- oder Prozesskosten, wenn Sie gewinnen, wovon bei Beurteilung allein anhand Ihrer Schilderung zu rechnen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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