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Kaufpreisrückhalt


26.10.2004 23:35 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Im Rahmen einer Bauträgermaßnahme verkaufte ich vor 8 Jahren ein Einfamilienhaus schlüsselfertig.Nach Fertigstellung erfolgte die Abnahme mit Protokoll. Hierin wurden verschiedene Mängel festgehalten, die der Käufer zum Anlass nahm ca. 45.000.-€ zurückzubehalten. Es kam daraufhin zum Prozess in dem jedoch nur ein gravierender Mangel konstruktiver Art behandelt und mit 8.000.- € beziffert wurde.Die anderen Mängel waren kleinlich oder teilweise schon behoben.Dem Käufer wurde nun zugestanden die Summe von 8.000.- € plus einen " Druckzuschlag in 3 facher Höhe bis zur Schadensbehebung zurückzubehalten. Der Mangel kann jedoch aus statischen Gründen nicht behoben werden.
Nun fordert der Käufer nach 8 Jahren gegen eine Zahlung von 5.000.- die noch nicht erfolgte Auflassung ins Grundbuch und droht mit Auflassungsklage wenn seiner Forderung nicht stattgegeben wird.
Die noch offene Kaufpreissumme rechnet er mit dem beziffertem sowie einigen anderen die angeblich zu einem späteren Zeitpunkt aufgetreten Mängel dagegen.Diese Mängel wurden nie beziffert und waren auch nie Gegenstand der gerichtlichen Auseinandersetzung.
Meine Fragen:
Was ist bereits verjährt? Der letzte Schriftverkehr in dieser Sache fand vor etwa 2 Jahren statt.
Wie hoch ist der Streitwert ? ( Kaufpreissumme damals ca. 400.000.- €)
Wer muß bei einer Klage den Gerichtskostenvorschuß leisten ?
Etwaige Prozessdauer ? ( Der Käufer muß neu finanzieren )
Ich bitte um Beantwortung
26.10.2004 | 23:53

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

Zu Ihren Fragen:
1. Die (neuen) Mängel sind natürlich nicht mehr relevant. Er hätte Sie geltend machen müssen. Außerdem können Sie u.U. Verwirkung einwenden.
2.Klagt der die Auflassung Zug um Zug gegen Zahlung von 5000,00 EUR, so wird der Streit mindestens 5.000 EUR bis zu 50.000 EUR betragen.
3. Der Kläger hat die Gerichtskosten einzuzahlen.
4. Die Gerichtsdauer in der ersten Instanz hängt vom Einzelfall ab: rechnen Sie ungefähr mit 6-8 Monaten.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

Köln

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