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Katzenbiss Schmerzensgeld - welche Summe ist angemessen?


| 02.06.2017 14:08 |
Preis: 25,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



1.
Ein Bekannter hat während meiner beruflichen Abwesenheit nach meiner erkrankten Katze gesehen. Als er sie streichelte wurde er von ihr unvermittelt in die Hand gebissen.
2.
Der Biss hat sich entzündet. Die Wunde musste gespült + genäht werden, die Hand wurde verbunden, er musste 20 Tage Antibiotika einnehmen, er musste eine Tetanus-Impfe bekommen, öfter zur Kontrolle zum Arzt usw
3.
Er sagte den Ärzten und seine KV nicht, dass es meine Katze war, dh die KV stellt keine Forderungen an meine Haftpflichtversicherung.
4.
Da mir der ganze Vorfall peinlich war (...jemand kommt sich um deine Katze zu kümmern und wird zum Dank heftig gebissen...), habe ich den Vorfall meiner Haftpflichtversicherung gemeldet. Telefonisch wurde mir mitgeteilt, dass Haus-Katzen in der Hapftpflicht sind und dass ein Schmerzengeld gezahlt werden könne - was meine Hoffnung war - bei diesen ganzen Unannehmlichkeiten.
5.
Fragen der Versicherung waren: Hat der Bekannte das gegen Geld getan, hat er es regelmässig getan: Beides habe ich wahrheitgemäß mit Nein beantwortet.
6.
Die Versicherung schreibt nun, sie wolle sich abwartend verhalten, da mein Bekannter noch keine schroitliche Forderung an mich gestellt hat. Außerdem verweisen sie auf §5 ABG.

Fragen nun:
Was soll ich tun? Soll ich den Bekannten auffordern, eine schriftliche Forderung zu stellen? Wie soll die aussehen? Wie hoch sollte die denn sein - für einen Katzenbiss der nach drei Wochen Behandlung glücklicherweise schliesslich ok verheilt ist? Und: Muss er sich einen Anwalt nehmen?

Ich bedanke mich im Vorraus für die Hilfe.
vg

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihr Bekannter braucht noch keinen Rechtsanwalt.

Er soll Ihnen seine Verletzungen schriftlich mitteilen, auch mögliche Arztberichte beifügen.

Neben dem Schmerzensgeld (was je nach genauer Verletzung und tatsächlicher Beeinträchtigung zwischen 150 – 750 € legen kann, aber das ist nur ein Richtwert), kann er auch alle Auslagen (Fahrtkosten, Parkgebühren, Zuzahlungen) erstattet bekommen.

Weitere Schadenpositionen (z.B. Fitnessstudiogebühr ohne Nutzungsmöglichkeit, verpasster Urlaub) können mit Nachweis geltend gemacht werden.

Das schreibt er Ihnen und Sie reichen das Schreiben an den Versicherer.

Was mir § 5 ABG gemeint sein soll, ist nicht verständlich.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle
Bewertung des Fragestellers 02.06.2017 | 21:58


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