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Kaputter Arm durch Computermaus


16.12.2004 11:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Tag,

im Dezember 02 wurde ich als Zeitarbeitnehmerin bei einem Konzern als eine Art Sachbearbeiterin eingesetzt. Im Juli 02 bemerkte ich zum ersten Mal starke Schmerzen in den Fingern bis hin zur Schulter. Ich mußte mich krankschreiben lassen für drei Wochen. Verursacht wurden die Schmerzen von der Computermaus. Bevor die Krankheit ausbrach, hatte ich mich mehrmals bei meinen Vorgesetzten über die extreme Arbeits-Überlastung beschwert. Es ist aber nichts geschehen. Nach meiner Krankschreibung hatte ich das Gespräch mit dem Abt.-Leiter gesucht, dieser hatte das Gespräch aber abgewimmelt und die Verantwortung auf einen Kollegen abgewälzt. Dieser Kollege hatte mir dann im Gespräch verdeutlicht, daß ich, wenn ich die Arbeitsleistung nicht mehr erbringen könnte, durch einen einzigen Anruf bei meiner Zeitarbeitsfirma durch einen gesunden Arbeitnehmer ausgetauscht werden würde. Auf jeden Fall versichert mich keine Versicherung mehr gegen Berufsunfähigkeit, wenn sie das Gutachten vom Hausarzt einholen, wenn dann mit Ausschluß des Armes oder mit Preisaufschlägen. Kann ich gegen d. Konzern auf Schadenersatz klagen u. besteht eine Aussicht auf Erfolg? Der Arm schmerzt, auch im Ruhezustand. Bei dem Konzern arbeite ich seit Mai 04 nicht mehr. Zur Zeit bin ich arbeitslos. Eine Rechtschutzversicherung habe ich.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

eine Klage hätte nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn das Unternehmen bei dem Sie eingesetzt waren nachweislich gegen Arbeitsschutzvorschriften verstossen hätte. D. h. Ihr Computerarbeitsplatz hätte so eingerichtet sein müssen, dass er nicht geltenden Vorschriften entsprochen hat. Einen entsprechenden Nachweis müssten Sie führen.

Darüber hinaus müsste nachweislich Ihre Gesundheitsschädigung auf dem Verstoß gegen die Schutzvorschriften beruhen. Auch diesen Nachweis müssten Sie führen.

Eine abschließende Beurteilung ist von hier aus nicht möglich, da hierzu eine Vielzahl weiterer Details bezügl. des Arbeitsplatzes, Ihrer medizinischen Diagnosen etc bekannt sein müssten.
Insgesamt muss hier aber von denkbar schlechten Erfolgsaussichten einer Klage ausgegangen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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