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Käuferschutz Ebay - Kulanz?


11.10.2004 16:09 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Hallo zusammen

Ich habe ca. im Januar letzten Jahres eine Software bei Ebay ersteigert. Habe den Kaufpreis (€ 360) bezahlt, aber die Ware nie erhalten.
Habe den Käufer wie es ebay vorschlägt, mit Fristsetzung aufgefordert, die Ware zuzusenden. Die letzte Frist wurde mit Rücktritt vom Kaufvertrag verfasst.
Durch das ganze Hin und Her habe ich die Frist des Käufersschutzes verpasst. Es waren damals noch 60 Tage (frühestens 30 Tage) bis man den Käuferschutz beantragen konnte.
Als ich den Antrag eingesendet habe, hat man mir den entsprechenden Schutz verweigert, obwohl in der Zwischenzeit die Frist auf 90 Tage verlängert worden war.
Habe in diesem Moment erwartet, dass ebay kulanter reagieren würde, nachdem bekannt wurde, dass ich einem Betrüger aufgesessen war.
Ebay hat diese Person als User zugelassen, obwohl dieser bereits einen Offenbarungseid geleistet hat und bei ihm nichts zu holen ist. Das habe ich alles erfahren, nachdem ich Anzeige gegen den Verkäufer erstattet habe. Laut Aussage der Polizei wird bei dieser Person nie mehr etwas zu holen sein.
Bei dem Versuch mit der Geschäftsleitung von ebay zu verhandeln, ist einfach keine Antwort mehr gekommen. Man hat auf meine Emails einfach nicht mehr reagiert. Immerhin hätte mir der Käuferschutz mit 200 Euro einen Teil meines Schadens ersetzt.

Meine Frage ist nun, kann ich überhaupt noch etwas machen? Verjährung etc. Macht es Sinn, dass ich da weiter gehe? Meiner Meinung ist Ebay ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen.
Was habe ich überhaupt noch für Möglichkeiten?
Lieber Ratssuchender,

das Thema "Käuferschutz" ist immer ein heißes Eisen, gerade bei ebay. Leider kann ich Ihnen nicht allzu viel Mut machen, Ihr Geld bei ebay zurückzubekommen.

ebay selbst ist ja bei dem Auktionsgeschäft kein Vertragspartner, es stellt nur die Plattform für die Abwicklung des Geschäftes. Hierauf weist ebay in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch hin. Hieraus folgt, daß ebay selbst keinerlei Einfluß auf die Person der jeweiligen Vertragspartner nehmen kann.
Insbesondere hat ebay keine Verpflichtung, bestimmte Personen von Anfang als mögliche Betrüger herauszufiltern. Diese Verpflichtung trifft jeweils nur den Vertragspartner, der gerade bei der Form der Internetgeschäfte selbst aufpassen muß, ob er es mit einem vertrauenswürdigen Partner zu tun hat.

ebay gibt dann ja Hilfestellungen bei der Abwicklung des Geschäftes, zum Beispiel durch die Möglichkeit, den Treuhandservice zu nutzen oder auch durch die Möglichkeit, Mitglieder mit zu vielen negativen Bewertungen zu sperren. Die Rechtsprechung läßt in den wenigen Urteilen, die sich mit dieser Problematik befasst haben, dies ausreichen, um eine Haftung von ebay selbst zu verneinen.

Der Käuferschutz ist also eine reine Kulanzhandlung von ebay. ebay kann dann auch verlangen, das die in den AGB festgelegten Voraussetzungen, insbesondere die Einhaltung von Fristen, durch den jeweiligen Nutzer eingehalten werden.

Tut mir leid, daß ich Ihnen keine positivere Mitteilung geben kann, ich stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax. 04941 60 53 48
e-mail info@fachanwalt-aurich.de
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