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KFZ Versicherung - nachtraegliche Praemienanhebungen


10.10.2017 06:35 |
Preis: 30,00 € |

Generelle Themen


noch 4 Tage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich benötige Rechtsauskunft zu folgendem Problem:

Sachverhalt:
Eine KFZ Versicherung läuft über eine bekannte Versicherungsgesellschaft xy.
Diese Versicherung wurde durch einen Versicherungsmakler vermittelt (Der Makler vermittelt fuer mehere Versicherungsgesellschaften zahlreiche Produkte). Der Makler stellt auch die halbjährlich fälligen Prämienrechnungen für die KFZ Versicherungsgesellschaft (jedoch auf eigenem Briefpapaier, eigener Briefkopf, eigene Rechnungsnummer). Die Versicherung wurde mit Sonderkonditionen vermakelt, bei der keine individuellen persönlichen Merkmale eine Rolle spielen, sondern sog. Stückprämien im Wege eines Rahmenvertrages fällig werden.

Aktuelle Situation:
Prämienrechnungen für 2014-2015 wurden gestellt und beglichen.

Prämienrechnung 1 Halbjahr (1.1.2016 bis 30.6.16) wurde seitens des Versicherungsmaklers bis zum 9. Februar 2017 vergessen zu stellen.

Prämienrechnung 2 Halbjahr 1.7.16-31.12.16 wurde am 01.07.2016 gestellt und auch umgehend am 5.7.2016 zur Zahlung angewiesen.

Prämienrechnung 2017 (Zeitraum 1.1.2017-27.1.2017 (Abmeldung KFZ)): Wurde am 09.02.2017 gestellt und bisher nicht beglichen.


Mit Schriftsatz vom 9. Februar 2017 wurde die vergessene Prämienrechnung 1.1.16-30.6.16 sowie die Praemienrechnung 1.1.17-27.1.17 seitens des Versicherungsmaklers zugestellt und um Begleichung gebeten. Mit Rechnungsstellung vom 9. Februar 2017 wurde mir außerdem in diesem Zusammenhang erstmals eine Prämienanhebung ab 1.1.2016 mitgeteilt. Ich habe mich daraufhin beim makelnden Unternehmen beschwert, warum ich davon erst 1 Jahr später erfahren habe. Daraufhin hat sich das makelnde Unternehmen im Februar 2017 mehr oder weniger schwammig entschuldigt, beharrt jedoch weiterhin auf Begleichung der Prämienrechnungen 1.HJ 2016 sowie 1.1.17-27.1.17 und der Stueckpraemienanhebungen. Es weißt in einem Antwortschreiben auf meine schriftliche Beschwerde u.a. darauf hin, dass ich trotz der Beitragsanhebung noch immer einen unschlagbar günstigen KFZ Tarif haben würde (aufgrund der Abrechnungsmodalität Stückprämie). Mittlerweile liegt mir die 2. Zahlungserinnerung vor. Den Beitrag 1.HJ 2016 und 1.1.17-27.1.17 und die Stueckpraemienanhebungen habe ich nach wie vor nicht überwiesen.

Zusatzinfo: (Frage 4, s.u.)
Die Rechnungsstellung des Maklers aus Februar 2017 beinhaltet jedoch einen „falschen" Abrechnungszeitraum (naemlich den gesamten Abrechnungszeitraum 1.1.2016-27.1.2017, ohne jedoch den Versicherungszeitraum 2.HJ 2016 zahlenmaessig zu beruecksichtigen). In der Rechnung wurden vielmehr die vergessene Praemie 1. HJ 2016, die jeweils nachzufordernden Stueckpraemienanhebungen sowie der Versicherungszeitraum 1.1.17-27.1.17 addiert. Eine Einbeziehung des 2. Hj 2016 in die Versicherungspraemie und die zahlenmaessige Subtraktion/Absetzung als Zahlung fand nicht statt. Zu der Rechnung wurde jedoch eine Anlage beigefuegt, in der die bisher bezahlten Versicherungszeitraeme und die noch zu erhbenden Versicherungszeitraeume aufgelistet sind.

Fragen:
1. Muss ich die Prämienrechnung 1.Hj 2016, die nachtraeglich bekannt gewordenen Stueckpraemienanhebungen und die Beitragsrechnung 1.1.17-27.1.17 begleichen, obwohl es zu einer rueckwirkenden Beitragsanhebung gekommen ist?

2. Hätte ich mein Sonderkündigungsrecht in 2017 aussprechen koennen/müssen, um die Zahlung abwenden zu koennen? Wenn ja, bis wann?

3. Kann sich das Versicherungsunternehmen damit „ herausreden", dass mir gar kein Schaden entstanden ist, weil der Tarif mit gleichen Leistungen bei anderen Versicherungsunternehmen deutlich teurer gewesen waere?

4. Kann ich mich alternativ auf die falsche Prämienrechnung seitens des Versicherungsmaklers berufen, da dieser eine Rechnung gestellt hat, in der ein falscher Abrechnungszeitraum festgehalten wurde? Dort wird, wie zuvor erwaehnt, der gesamte Versicherungszeitraum vom 1.1.2016-27.1.2017 ausgewiesen, ohne jedoch den Zeitraum und die Zahlung fuer den 1.7.16-31.12.16 zahlenmaessig zu beruecksichtigen. Ich wuerde dann von den noch offenen und in Rechnung gestellten Praemien eigenstaendig meine Zahlung fuer das 2.HJ 2016 subtrahieren und den verminderten Betrag ueberweisen und mich auf die „ falsche" Rechnung / den „ falschen" Abrechnungszeitraum berufen.

5. Ist es ratsam, die angeforderte Rechnungssumme zu begleichen und keine weiteren Streitigkeiten zu provozieren, weil der Makler evtl. im Recht ist (vgl. Frage 3)? Auf eine gerichtliche Auseinandersetzung moechte ich verzichten.
Diese Frage ist noch unbeantwortet.

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