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KFZ Privat Verkauf Gewährleistung


| 01.05.2010 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marion Deinzer


| in unter 2 Stunden

Hallo

wir haben folgendes Problem:

Ich verkaufte das 10 Jahre alte Auto meines Vaters, dass ich die letzten 2 Jahre genutzt habe, an einen Bekannten. Der Kaufvertrag war ein Vordruck aus dem Schreibwarenladen. In diesem Kaufvertrag steht drin, dass der Verkäufer als Privatverkäufer für die Beschaffenheit des Fahrzeuges keine Gewährleistung übernimmt.
Der Verkäufer im Vertrag ist mein Vater und ich habe in seinem Auftrag und mit seinem Einverständnis unterschrieben.

Den Käufer haben wir unter Zeugen auf verschiedene kleine Mängel mündlich hingewiesen.
Das Auto wurde auch eine Stunde lang probegefahren und angeschaut.

Wir verkauften also das Auto mit gutem Gewissen und nach unserer Meinung in einem technisch einwandfreien Zustand.

Einige Tage später tropfte das Auto. Wahrscheinlich am Getriebe und der Käufer verlangt jetzt eine Nachbesserung bzw eine Reparatur.

Müssen wir darauf eingehen? Oder muss der Käufer diese Kosten selbst tragen? Kann der Käufer aus diesem Vertrag irgendwelche Ansprüche stellen?
Gilt hier der Passus gekauft wie gesehen? Auch wenn das nicht Wort wörtlich im Kaufvertrag steht.

Vielen Dank für schnelle Hilfe.


Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 120 weitere Antworten zum Thema:
01.05.2010 | 15:24

Antwort

von

Rechtsanwältin Marion Deinzer
311 Bewertungen
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Aufgrund des Kaufvertrags wollten Sie jegliche Gewährleistung für das Fahrzeug ausschließen. Ein solcher Ausschluss kann unter Verbrauchern grundsätzlich wirksam vereinbart werden. Eine Haftung besteht nur für solche Mängel, die Sie kannten und über die Sie den Käufer arglistig getäuscht haben (Sie hätten also erklären müssen, das Auto sei mangelfrei, obwohl Sie von dem Mangel Kenntnis hatten), § 444 BGB. Die Beweislast für eine arglistige Täuschung liegt allerdings beim Käufer. Wenn der Kaufvertrag also eine Klausel enthält, dass es sich um einen Privatverkauf handelt und das Fahrzeug unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft wird, so besteht die Haftung des Verkäufers nur bei Arglist oder bei Garantiezusagen, die ausdrücklich vereinbart worden sein müssen. Da nach Ihren Schilderungen beides nicht der Fall ist, bestehen - vorbehaltlich des genauen Wortlauts des Vertrags - damit keine Ansprüche des Käufers.

Ich schlage Ihnen vor, dass Sie mir den Kaufvertrag einmal zur näheren Überprüfung entweder eingescannt per E-Mail oder am Montag einmal per Fax zuschicken. Weitere Kosten entstehen Ihnen dadurch nicht.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort zunächst weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)
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Bitte beachten Sie, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine ganz andere rechtliche Bewertung ergeben.



Marion Deinzer, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 2010-05-01 | 16:19


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Schwaig b. Nbg.

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