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Jetzt noch Schadenersatz-Chancen


01.10.2004 15:14 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo zusammen.

im Mai 2000 habe ich eine Lieferung mit empfindlichen Glas-Leuchtreklamen aus NL per Nachnahme erhalten. Kosten 1.500 DM, zu dem Zeitpunkt war ich noch keine 18 Jahre alt.

Nachdem sich schon vor Öffnen der Verpackungen annehmen ließ, dass alle 5 Pakete beschädigt sind (aussen und glasklimpern innen), teilte mir der Ausfahrer mit, er könne die Pakete jetzt nicht wieder mitnehmen. Ich wollte den Empfang nicht quittieren weil "unbeschadet erhalten" vorgedruckt war, der Lieferant meinte das bedeute hier nur "überhaupt erhalten", ich soll dann einfach anrufen weil die Sendung ja versichert war.

Damals war ich leider hier nicht fit, wusste nicht von der Pflicht des VK ordentlich zu verpacken etc.

Nach einigem Nachhaken statierte das Versandunternehmen bzw die Versicherung, es könne nichts übernommen werden, weil ich unbeschadet quittiert hätte.
Habe aber ein Schreiben, das bestätigt, dass in der Obhut eines Unter-Fahrdienstes des Versandanbieters 5 von 5 Paketen beschädigt wurden.

in letzter Zeit habe ich mich mehr mit Rechtlichem beschäftigt und jetzt erst von meinen Rechten Kenntnis genommen...

Frage: Kann man jetzt noch was versuchen, um Ersatz zu bekommen?
Soll die Angelegenheit jetzt noch einem Anwalt übergeben werden?
Habe eine Rechtsschutzvers.

Inzwischen verdiene ich, aber die 760 Euro schmerzen immer noch...

Vielen vielen Dank.
Eingrenzung vom Fragesteller
01.10.2004 | 15:16

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Ansprüche gegen den Spediteur sind tatsächlich ausgeschlossen, da Sie den offensichtlichen Schaden unmittelbar bei der Anlieferung hätten monieren müssen, im übrigen wären auch derartige Ansprüche spätestens nach drei Jahren, also Ende 2003, verjährt. Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer sind nach dem 2000 geltenden Recht nach 6 Monaten verjährt.
Daher sehe ich keine Chance, heute noch einen Ersatz zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2004 | 15:28

Hallo,

Danke für die schnelle Antwort.

Ich habe den Schaden am selben Tag dem Verkäufer und dem Versandunternehmen mitgeteilt. Nur leider die blöde Unterschrift gegeben...

Gibt es nicht ein Gesetz, das Käufe von Minderjährigen auf eineige hundert Euro begrenzt? Könnte man somit noch was erreichen, also quasi darauf plädieren, dass der Kauf wegen Minderjährigkeit nichtig war?

Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.10.2004 | 17:24

Ihre seinerzeitige Minderjährigkeit nützt leider auch nichts mehr. Selbst wenn der VErtrag damals wegen Ihrer Minderjährigkeit schwebend unwirksam gewesen sein sollte, haben Sie diesen doch spätestens daduch zur Wirksamkeit verholfen, daß Sie nicht mit Eintritt der Volljährigkeit die Zustimmung ausdrücklich verweigert haben. Soweit Sie den Kaufpreis seinerzeit bezahlt haben, wäre der Vertrag im übrigen (soweit nicht bereits von Ihren Eltern genehmigt) auch infolge des "Taschengeldprivilegs" mit der Bezahlung wirksam geworden.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen

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