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Ist eine Kündigungsfrist von drei Monaten im Arbeitsvertrag zulässig?


14.09.2004 16:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo!

Ich bin seit dem 24.03.2003 als Sekretärin in einer Marketingagentur beschäftigt.
In meinem Vertrag ist eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende vermerkt.

Ich habe jedoch in vielen Gesetzesblättern gelesen, dass die normale Frist von 4 Wochen zum 15. des Monats und zum Monatsende gilt, sofern man unter 2 Jahre beschäftigt ist.

Ist das so korrekt?

Freundliche Grüsse
Claudia G.

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Sehr geehrte Frau G.,


nach § 622 Abs. 1 BGB kann das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder Angestellten grundsätzlich mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

Besteht das Arbeitsverhältnis seit 2 Jahren, verlängert sich die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber auf einen Monat, nach 5 Jahren auf zwei Monate nach 8 Jahren auf 3 Monate, nach 10 Jahren auf vier Monate, nach 12 Jahren auf fünf Monate, nach 15 Jahren auf sechs Monate und nach 20 Jahren auf sieben Monate, jeweils zum Monatsende, § 622 Abs. 2 S. 1 BGB.

Die einzelvertragliche Vereinbarung längerer Kündigungsfristen als im Gesetz geregelt ist aber grundsätzlich zulässig.

Die gesetzliche Regelung wurde daher in Ihrem Arbeitsvertrag wirksam abbedungen und durch eine Frist von drei Monaten ersetzt. Das ist durchaus üblich und kommt auch Ihnen zugute, da auch der Arbeitgeber diese längere Frist einhalten muß.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



--
Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Schwerinstr. 37-39, 50733 Köln
Tel.: 0221-7787630 / Fax: 0221-7787629
www.rechtsanwalt.andreas-schwartmann.de
PGP 8.0 key: www.andreas-schwartmann.de/pgpkey.asc

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