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Ist die Berufstätigkeit meiner Frau bei der Unterhaltsberechnung als überobligatorisch zu bewerten?


30.09.2004 13:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich lebe seit Juli 2004 getrennt, der gemeinsame Anwalt hat einen Unterhaltssatz festgelegt. Meine Frau hatte schon vor der Trennung einen 400-Euro-Job, das gemeinsame Kind (8 Jahre, 2. Klasse) lebt bei ihr. Von Ihren 400 Euro darf sie 200 Euro behalten, die nicht in die Unterhaltsberechnung einfließen. Das nennt sich "überobligatorische Berufstätigkeit". Ich habe aber gehört, diese Regelung wird nicht mehr angewendet. Was ist richtig?
30.09.2004 | 14:37

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrter Fragender,

diese Regelung wird auch weiterhin angewandt, wobei aer darauf verwiesen werden muß, daß Ihre Frau mit dem 8./9. Lebensjahr verpflichtet sein kann, zumindest eine Halbtagstätigkeit aufzunehmen. Dann wird Ihr auch der das gesamte Gehalt angerechnte.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Klaus Wille
Breite Straße 147 - 151
50667 Köln
Telefon: 0221/ 272 4745
Telefax: 0221/ 272 4747
http://www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.de


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 30.09.2004 | 16:02

Sehr geehrter Herr Wille,
bis zu welchem Kindesalter bleibt diese Regelung bestehen? Mein Kind ist doch schon 8 Jahre alt. Aus Ihrem Schreiben kann ich entnehmen, dass ich meine Frau zu einer Halbtagstätigkeit verpflichten könnte, aber bei geringfügiger Beschäftigung soll diese immer noch als überobligatorisch gelten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.09.2004 | 16:06

Sehr geehrter Herr X,

m.E. ist die Tätigkeit nicht überobligatorisch.

Ihr Fehler besteht m.E. auch darin keinen eigenen Anwalt beauftragt zu.

Mit freundlilchen Grüßen
Klaus Wille

ANTWORT VON

Köln

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