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Internetbetrug, Anklageschrift


25.08.2017 21:42 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Ich habe vom Amtsgericht am 23.08.2017 eine Anklageschrift wegen Warenbetrug (§263 Abs. 1 StGB, §§ 1, 105 ff. JGG) erhalten, in dem hervorgeht, dass ich einen verkauften Artikel nicht versendet habe.

Bevor die Anklageschrift im Postfach lag, habe ich mich allerdings schon mit dem Kläger geeinigt und ihm das Geld zurück überwiesen. Davon gibt es auch einen Nachweis (Kontoauszug, SMS Verlauf). Der Kläger hat die Klage von sich aus angeblich direkt nach der Geld Überweisung wieder fallen gelassen.

Daher der große Schock, dass ich Plötzlich eine Anklageschrift erhalten habe.

Mit freundlichen Grüßen,
25.08.2017 | 23:25

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Bei der Ihnen vorgeworfenen Straftat handelt es sich um ein so genanntes Offizialdelikt. Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft und auch die Gerichte die Tat verfolgen, auch dann, wenn das Opfer keinen Strafantrag gestellt hat oder diesen wieder zurückgenommen hat. Hat die Staatsanwaltschaft einmal Kenntnis von der Tat erlangt, wird sie diese auch verfolgen. Dies gilt auch dann, wenn das Opfer möglicherweise das Interesse an der Strafverfolgung verliert. Somit müssen Sie zunächst akzeptieren, dass die Staatsanwaltschaft die Zulassung der Anklage beantragt hat. Ratsam wäre es natürlich, sich einen Strafverteidiger vor Ort zu nehmen, der Sie professionell verteidigt. Sollten dazu die finanziellen Ressourcen fehlen, sollten Sie dem Gericht vorab mitteilen, dass Sie das Geld zurücküberwiesen haben. Dies sollten Sie auch in der stattfindenden Hauptverhandlung nochmals betonen. Unbedingt sollten Sie entsprechende Kontoauszüge bei Gericht einreichen.

Die so genannte Schadenswiedergutmachung wirkt sich strafmildernd aus. Ich gehe deshalb nicht davon aus, dass Sie viel zu befürchten haben, es sei denn, Sie haben mehrere einschlägige Vorstrafen.

Ich hoffe, Ihre Fragen beantwortet zu haben und wünsche Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


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