Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.770
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Internetauktionen


05.11.2004 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hätte gerne gewußt, wer das Risiko eines Transportschadens trägt, wenn das entsprechende Paket unterversichert ist bzw., wenn die Post (DHL) eine Erstattung des Versicherungsbetrags z.B. wegen unzureichender Verpackung ablehnt. In meinem Fall habe ich die Ware (Wert ca. 500 Euro) als Ebay-Privatverkäufer auf dem Landweg nach Österreich versendet. Wie es sich durch Nachfrage bei der Post herausstellte, sind nur Luftfrachtsendungen pauschal (so wie innerhalb Deutschlands) mit 500 Euro versichert. Der Käufer, der laut seiner Aussage die Ware defekt erhielt, wünscht von mir die Erstattung des Kaufpreises.

Wichtig ist noch zu erwähnen:
1) Es keine Vereinbarung über einen versicherten Versand gegeben hat, der Käufer mir also Versandart und Versandmodalitäten freigestellt hat.
2) Die Ware war meines Erachtens ausreichend verpackt, da ich sie wegen eines Fehlkaufs weiterveräußert und hierfür die Originalverpackung verwendet habe. In dieser Verpackung hat die Ware den Überseetransport von Amerika nach Deutschland unbeschadet überstanden.
Meine Frage also, wer trägt hier das Risiko, Verkäufer oder Käufer ? Vielen Dank für Ihre Antwort

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern Sie mit dem Käufer keine anderweitige Vereinbarung getroffen haben, ist der sog. Leistungsort (an dem Sie Ihre kaufvertraglichen Pflichten zu erbringen haben) Ihr Wohnort. Das bedeutet, daß Sie mangels anderweitiger Vereinbarung dem Käufer die Sachen eigentlich nur an Ihrem Wohnort zur Abholung bereitstellen müssten.

Wünscht nun der Käufer, daß Sie ihm die Sachen per Postpaket zusenden, so geht die Gefahr für Verlust und Beschädigung dann von Ihnen auf den Käufer über, sobald Sie das Paket dem Paketdienst übergeben haben.

Daran ändert sich auch nichts, wenn Sie die Kosten für den Versand übernommen haben.

Also gilt: Unter der Voraussetzung, daß nicht nicht vereinbart worden ist, daß Ihre Pflicht aus dem Kaufvertrag zur Übergabe der Sache an den Käufer an dessen Wohnsitz zu erfüllen ist und damit ein normaler Versendungskauf vorliegt trägt der Käufer das Transportrisiko.

Wegen eines Transportschadens muß sich der Käufer auf Schadensersatzansprüche gegen die Post verweisen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59316 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnell, kurz und treffend beantwortet. ...
FRAGESTELLER
4,0/5,0
Mir ist alles gesagt worden was mir wichtig war und ich bin jetzt auf der sicheren Seite. ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Alles Gut kann ich nur Empfehlen ...
FRAGESTELLER