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Internetabzocke


| 09.11.2008 09:11 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Schönen Guten Morgen aus dem Bergischen Land!

Es geht um eine Internetseite mit dem Namen: www.pyjamagirls.de

Mein 14-Jähriger Sohn berichtet Folgendes: Er habe auf seiner Schülerseite "Schüler VZ" einen Link erhalten, der ihn auf diese Seite brachte.

Dort habe er nichts getan und sich nur die Startseite angesehen.

Diese Angabe ist unglaubwürdig (hätte ich meinem Vater wahrscheinlich auch erzählt), weil er zumindest seine E-Mail Adresse eingegeben haben musste, um die anschließende Rechnung per E-Mail zu erhalten.
Wahrscheinlich hat er auch gelogen und angeklickt, dass er volljährig ist und die AGB gelesen hat. Den Bestell-Button muss er wohl auch gedrückt haben, denn sonst wäre ja nicht dieser angebliche Vertrag zustande gekommen.

Nun erhielt er gestern per E-Mail eine Rechnung über mehr als 60,- Euro mit der Androhung, bei Nichtzahlung angezeigt zu werden.

Die Firma ist wohl bekannt. Ulrich Meyer von SAT 1 (Akte 08) hat einen Bericht über diese Firma gesendet, den man bei Youtube ansehen kann (Internetabzockerei).

Darin wird auch berichtet, dass die Firma nur eine Briefkastenfirma sei, so dass ich ja wohl auch nicht per Einschreiben kündigen kann.

Was soll ich machen? Ignorieren?

Vielen Dank für eine verbindliche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen


H.W.K.



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Sehr geehrter Ratsuchender,


selbst wenn Ihr Sohn all das getan hat, ist der Vertrag, da er noch nicht volljährig ist, schwebend unwirksam. Der Vertrag würde erst dann gültig werden, wenn die gesetzlichen Vertreter, also Sie und die Kindesmutter des Vertrag genehmigen.

Hier sollten Sie als gesetzlicher Vertreter einmal die Firma anschreiben, und mitteilen, dass der Sohn minderjährig ist und Sie den Vertrag nicht genehmigen. Zahlung kann dann nicht gefordert und sollte natürlich auch nicht geleistet werden.

Lassen Sie sich auch nicht auf mögliche Drohungen der Gegenseite ein, die sicherlich dann auch mit einem Strafverfahren gegen den Sohn wegen der angeblichen Täuschung "argumentieren" wird, da auch dieses "im Sande verlaufen" wird.

Diese Drohungen - und andere Ankündigungen mit Inkasso oder Schufa-Eintrag - sind nichtssagend, zumal diese Firmen den Gang vor das Gericht eben auch scheuen.

Daher sollten Sie weder zahlen, noch etwas unterschreiben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Bewertung des Fragestellers 09.11.2008 | 10:47


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"Vielen herzlichen Dank für die schnelle Beantwortung. Ähnliches habe ich auch erwartet. Aber es ist schon beruhigend, dies noch einmal von einer Fachfrau bestätigt zu bekommen"
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