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Instandhaltungskosten


21.11.2004 21:01 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Guten Abend


Ich bin Mieter eine 2-Zimmer Wohnung und habe am 16.Feb.2004 einen Mietvertrag abgeschlossen( unbefristet). Meine Wohnungsgesellschaft gehört zum Sozialen Wohnungsbau Hannover.

Im Mietvertrag unter „§ 2 Miete“ sind folgende Posten aufgeführt

1)
Die vom Wohnungsunternehmen ermittelte Miete beträgt monatlich:
a) Einzelmiete Wohnung 214,40euro
b) Anteil Instandhaltungskosten für vom Vermieter übernommene Schönheitsreparaturen
36,60euro

Bild : Mietvertrag §2 Miete
http://www.arcor.de/palb/alben/86/695686/1024_3538396161373530.jpg


Hier nun meine Frage:

Ist der vom Vermieter geforderte Anteil der „Instandhaltungskosten“ berechtigt.
Sollte dies unzulässig sein stellt sich für mich die Frage wie ich ein entsprechenden „Widerspruch „ zu formulieren habe bzw. die Rückzahlung meiner bezahlten Beiträge zurück fordern kann.

Vielen Dank für die beantwortung meiner Frage


Gruß
Ozzy






Rechtsanwalt Klaus Wille
Breite Straße 147 - 151
50667 Köln
www.anwalt-wille.de


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Regelung ist in Ordnung.

Bei Sozialwohnungen ist der Vermieter berechtigt, eine Pauschale für die Instandhaltungskosten zu berücksichtigten.

Seit dem 01.01.2002 hängt die Höhe der Pauschale davon ab, wie viele Jahre die Bezugsfertigkeit der Wohnung am Ende des Kalanderjahres - in welcher eine Wirtschaftlichkeitsberechnung aufgestellt wird - zurückliegt. Sie beträgt pro z.B. bei 22 Jahren oder weniger 7,10 EUR / Quadratmeter.

Sind die Schönheitsreparaturen Sache des Vermieters, dürfen zusätzlich 8,50 EUR /Quadratmeter Wohnfläche im Jahr angesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Klaus Wille
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Telefon: 0221/ 272 4745
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