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Inkassoforderung von 2013


27.09.2017 09:38 |
Preis: 43,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

zu folgendem Fall bitte ich Sie um Rat.

Mir wurde eine Forderung der Sirius Inkasso GmbH bezüglich einer bzw. zwei Bestellungen bei Zalando SE (Zalando Lounge) zugestellt.

Die Forderung beläuft sich auf

1.) 368,29€ (Rechnung/ Vertragsabschluss vom 23.07.2013 urspr.Forderung 243€) und

2.) (Rechnung/Vertragsabschluss vom 27.12.2013 urspr.Forderung 283,73€)

Die Schreiben (vom 20.06.2017) der Inkassofirma habe ich nicht an meine Meldeanschrift erhalten sondern an die Wohnanschrift meiner Eltern (andere Stadt), wo ich seit meiner Jugendzeit 1999 nicht mehr gemeldet bin- ich habe die Briefe also zufällig erhalten- allerdings erst am 21.09.2017, da ich zeitweise im Ausland lebe!

Es gab keine Mahnungen im Vorfeld.

Laut der einen Rechnung der Zalando SE wurde der Betrag von meinem Konto abgebucht und die Rechnung somit beglichen.

Ich kann einen eventuellen Lastschriftrückläufer zur Zeit nicht überprüfen, da mir die Kontounterlagen aufgrund eines Auslandsaufenthaltes im Moment nicht vorliegen.

Die auf dem Schreiben angegebene Frist für die Zahlung war der 30.06.2017.

Ist es rechtens, dass die Zustellung an meine Eltern stattfand? Was kann ich tun, dass dies zukünftig nicht mehr geschieht?

Ebenfalls habe ich Sorge, dass dies einen negativen Schufaeintrag zur Folge hat- im Falle der nicht Einhaltung der Frist soll ein Mahnverfahren durch die Vertragsanwälte erfolgen.

Wie sieht es mit Verjährung aus?

Natürlich zahle ich sollte die Forderung rechtmäßig sein- überprüfen kann ich dies voraussichtlich aber frühestens im Oktober/ November!

Was sollte ich also tun?

Vielen Dank im Voraus

27.09.2017 | 11:25

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Fragen wie folgt.

Grundsätzlich ist die Inkassofirma dafür verantwortlich, dass etwaige Post auch Ihnen zugeht. Ein Zugang an der Adresse Ihrer Eltern reicht hierbei nicht aus um Sie wirksam in Verzug zu setzen.

Etwas Anderes könnte sich ergeben, wenn Sie bei einer Bestellung die Adresse Ihrer Eltern als Rechnungsadresse angegeben haben. In diesem Falle müsste Sie sich den Zugang unter dieser Adresse zurechnen lassen.

Die Ihnen gesetzte Frist haben Sie damit grundsätzlich nicht schuldhaft versäumt. Sie können der Firma natürlich Ihre aktuelle Adresse mitteilen, eine rechtliche Pflicht hierzu besteht jedoch nicht.

Ein Schufa-Eintrag darf grundsätzlich nicht erfolgen, wenn Sie die Forderung bestreiten und das Gegenteil nicht von einem Gericht festgestellt wurde.

In dieser Sache kommt eine Verjährung der Ansprüche grundsätzlich in Betracht. Diese könnten mit Ablauf des 31.12.2016 verjährt sein. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Verjährung durch zwischenzeitliche Maßnahmen gehemmt worden sein könnte und dass Verjährung nicht automatisch eintritt sondern Sie sich aktiv hierauf berufen müssen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen

J. Geike
Rechtsanwalt


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